Kann der Bitcoin wirklich auf 231.000 $ steigen? Citigroup glaubt daran.

Tranzparenz
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Im Zuge einer Rückkehr starker Zuflüsse in Bitcoin-ETFs und einer wiedererstarkten institutionellen Nachfrage hat Citigroup seine Prognosen angepasst. Die Bank sieht den Bitcoin-Kurs in den kommenden 12 Monaten in einem optimistischen Szenario bei 231.000 $. Das Basisszenario liegt bei 181.000 $, während das Bären-Szenario einen Rückgang auf rund 82.000 $ vorsieht. Parallel dazu verfeinert Citi auch seine Ethereum-Prognosen.

Ein Szenario bis 231.000 $

Die 231.000 $ sind kein fixes Kursziel, sondern Citi’s bullishes Extrem-Szenario – möglich, wenn die ETF-Zuflüsse stark bleiben und das makroökonomische Umfeld günstig ist.

  • Bull Case: 231.000 $
  • Basisszenario: 181.000 $ (12 Monate)
  • Bear Case: 82.000 $

Darüber hinaus nennt Citi ein kurzfristigeres Ziel: rund 132.000 $ bis Ende 2025 – ein neues Allzeithoch, jedoch unterhalb des Bull Case. Andere Schätzungen wie 133.000 $ zum Jahresende oder 181.000 $ auf 12 Monate bestätigen die Spannweite, die aus unterschiedlichen Methoden und Projektionen resultiert.

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Ethereum: Zwischen 4.500 $ und 7.300 $

Für Ethereum äußert sich Citi vorsichtiger. Die Bank prognostiziert:

  • 4.500 $ bis Jahresende
  • 5.400 $ im Basisszenario (12 Monate)
  • 7.300 $ im Bull Case

Die Hierarchie ist klar: Bitcoin zieht den Großteil der institutionellen Mittel an, während die Nutzeraktivität bei Ethereum kurzfristig unsicher bleibt.

Bitcoin-ETFs als Treiber der Rallye

Dass Citi ein Szenario von 231.000 $ wagt, hängt stark mit den ETF-Strömen zusammen. Am 1. Oktober verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs mehr als 675 Mio. $ Nettozuflüsse an nur einem Tag, angeführt von BlackRocks IBIT. Diese Serie von drei Tagen starker Zuflüsse fiel mit einem deutlichen Preisanstieg zusammen.

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Die ETFs schaffen einen klaren Brückenschlag zwischen traditionellem Finanzmarkt und Bitcoin on-chain – und genau diesen Katalysator stellt Citi in den Mittelpunkt seiner Modelle.

Der Bitcoin notiert aktuell bei rund 119.000 $, dem höchsten Stand seit Wochen, während die “Uptober”-Dynamik einsetzt. Unterstützt wird dies nicht nur durch Krypto-Faktoren, sondern auch durch ein entspannteres Zinsumfeld und weniger angespannte Makrodaten.

Makro, Mikro und Vorsicht

Citi bleibt dennoch vorsichtig. Die Bank senkte ihr Bitcoin-Jahresendziel leicht von 135.000 $ auf 133.000 $, während die Prognose für Ethereum auf 4.500 $ angehoben wurde. Grund dafür sind ein stärkerer US-Dollar und ein schwächerer Goldpreis, die kurzfristig die Dynamik dämpfen.

Auf der Mikroebene verweist Citi darauf, dass sich On-Chain-Daten und Nutzeraktivität nicht gleichmäßig entwickeln. Dies ist einer der Gründe für den relativen ETH-Skeptizismus. Staking hin oder her – die Nachfrage bleibt unsicher. Bitcoin dagegen profitiert weiterhin stark vom Narrativ des „digitalen Goldes“.

Dass das bullishe Szenario 231.000 $ vorsieht, bedeutet nicht, dass der Weg dorthin linear verläuft. Die Historie zeigt: Phasen schnellen Wachstums sind oft von harten Korrekturen unterbrochen – ausgelöst durch externe Schocks oder ein Versiegen der Nachfrage. Für Investoren sei es daher sinnvoller, in Szenarien statt fixen Kurszielen zu denken.

By Jannick Habicht

Jannick Habicht ist ein leidenschaftlicher Krypto-Journalist und Content Creator, der sich auf aktuelle Nachrichten, Marktanalysen und Hintergrundberichte aus der Welt der digitalen Assets spezialisiert hat. Mit einem scharfen Blick für Trends und einem tiefen Verständnis der Blockchain-Technologie vermittelt er komplexe Themen verständlich und fundiert. Seine Artikel verbinden journalistische Sorgfalt mit praxisnahen Einblicken, von Bitcoin und Ethereum bis hin zu aufstrebenden Altcoins.