Solana geschenkt: Grayscale ändert seinen SOL-ETF

Tranzparenz
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Fotorealistisches Solana-Logo mit Datenströmen und Servern im Hintergrund, in Blau, Schwarz, Silber und Violett.

Solana bleibt trotz der jüngsten Stabilisierung einer der stark belasteten Top-10-Coins. Der SOL-Kurs notiert weiterhin deutlich unter früheren Höchstständen, zeigt kurzfristig jedoch wieder relative Stärke. Neue Unterstützung könnte nun aus dem institutionellen Markt kommen.

Grayscale plant eine wichtige Änderung für seinen börsengehandelten Grayscale Solana Staking ETF. Anleger sollen künftig nicht mehr nur indirekt von der Kursentwicklung Solanas profitieren, sondern regelmäßig an den erwirtschafteten Staking-Erträgen beteiligt werden. Damit würde das Produkt stärker einem renditeorientierten Investment ähneln. Gerade für institutionelle Anleger könnte diese Kombination aus SOL-Exposure und laufenden Ausschüttungen attraktiver sein – und perspektivisch zusätzliche Nachfrage nach dem ETF sowie Solana erzeugen.

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Grayscale plant regelmäßige Ausschüttungen der Solana-Staking-Erträge

Grayscale hat am 17. Juli 2026 bei der US-Börsenaufsicht SEC eine Ergänzung zum Prospekt des Grayscale Solana Staking ETF eingereicht. Demnach soll die zugrunde liegende Treuhandvereinbarung voraussichtlich am 7. August umfassend überarbeitet werden. Kern der Änderung ist ein verbindlicher Ausschüttungsmechanismus für die durch das Staking erwirtschafteten Erträge.

Der ETF hält SOL und kann einen Teil dieser Token im Solana-Netzwerk staken. Dabei werden zusätzliche SOL als Belohnung für die Unterstützung und Absicherung des Netzwerks verdient. Bislang verblieben diese Erträge grundsätzlich innerhalb des Trusts und erhöhten damit indirekt den Wert des Fondsvermögens. Nach der geplanten Anpassung muss Grayscale die erhaltenen Staking-Rewards jedoch mindestens einmal pro Quartal in Bargeld umwandeln. Die Nettoerlöse sollen anschließend zeitnah an die Anteilseigner ausgeschüttet werden.

Vor der Auszahlung werden Kosten abgezogen, die nicht vom Sponsor übernommen werden. Dazu zählt unter anderem ein Anteil für Grayscale, der als Vergütung für die Organisation und Durchführung des Stakings anfällt. Wie hoch die tatsächlichen Ausschüttungen ausfallen, steht deshalb nicht fest. Sie hängen von der Menge der gestakten SOL, den erzielten Netzwerk-Rewards, dem SOL-Kurs und den anfallenden Gebühren ab.

Die Anpassung soll zudem gewährleisten, dass der Trust trotz seiner Staking-Aktivitäten weiterhin möglichst als sogenannter Grantor Trust nach US-Steuerrecht behandelt werden kann. Grayscale verweist dabei auf ein IRS-Verfahren aus dem Jahr 2025, das Bedingungen für das Staking innerhalb solcher Strukturen definiert. Vollständig ausgeschlossen sind regulatorische und steuerliche Unsicherheiten dennoch nicht.

Für Solana könnte die Änderung dennoch strukturell positiv wirken: Der ETF bietet Anlegern künftig nicht nur Kurs-Exposure, sondern potenziell auch laufende Erträge. Dadurch könnte GSOL für einkommensorientierte und institutionelle Investoren attraktiver werden. Ein unmittelbarer Kursanstieg ist zwar nicht garantiert, langfristig könnte die höhere Attraktivität des Produkts jedoch zusätzliche Kapitalzuflüsse und eine stärkere Nachfrage nach SOL begünstigen.

Morgan Stanley bringt eigenen Solana-ETF voran

Zusätzlichen Rückenwind erhält Solana durch Morgan Stanley. Der US-Finanzkonzern hat aktualisierte Registrierungsunterlagen für seinen geplanten Solana-ETF sowie einen Ethereum-ETF bei der SEC eingereicht. Nach Angaben des ETF-Analysten James Seyffart sollen die Produkte unter den Kürzeln MSOL und MSSE gehandelt werden. Für beide ETFs ist demnach eine vergleichsweise niedrige jährliche Gebühr von 0,14 Prozent vorgesehen. Die Konkretisierung zentraler Produktdetails deutet darauf hin, dass die Vorbereitungen weit fortgeschritten sind. Ein verbindlicher Starttermin wurde bislang jedoch nicht bestätigt.

Der Morgan Stanley Solana Trust soll Anlegern über ein klassisches Wertpapierdepot einen indirekten Zugang zu SOL ermöglichen. Investoren müssten die Kryptowährung somit weder selbst kaufen noch eigene Wallets oder private Schlüssel verwalten. Zudem sieht das Produkt Staking-Aktivitäten vor. Morgan Stanley möchte dafür externe Dienstleister auswählen und unter anderem deren Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und bisherige Slashing-Historie berücksichtigen. Die erzielten Staking-Rewards könnten die laufenden Fondskosten zumindest teilweise ausgleichen.

Die Einreichung ist vor allem aufgrund der Bedeutung Morgan Stanleys relevant. Ein Solana-Produkt eines etablierten Vermögensverwalters könnte SOL stärker in traditionelle Vertriebs- und Brokerage-Strukturen integrieren. Dennoch bedeutet eine aktualisierte Registrierung noch keine Zulassung: Die Unterlagen sind vorläufig, können verändert werden und dürfen erst nach Wirksamwerden der Registrierung für den öffentlichen Vertrieb genutzt werden.

Nach Solana rückt nun auch Bitcoin-Layer-2 in den Fokus

Während Solana durch neue ETF-Produkte stärker im traditionellen Finanzmarkt verankert wird, bleibt die technologische Verbindung zwischen Solana und Bitcoin ebenfalls spannend. Genau hier setzt Bitcoin Hyper an. Das Projekt möchte die Sicherheit und Bekanntheit Bitcoins mit der Geschwindigkeit und Programmierbarkeit moderner Blockchain-Infrastrukturen kombinieren. Nach Angaben des Projekts basiert die geplante Layer-2-Umgebung auf der Solana Virtual Machine, wodurch schnelle Transaktionen, niedrige Gebühren und komplexe Anwendungen rund um DeFi, Zahlungen und Tokenisierung ermöglicht werden sollen.

Bitcoin selbst gilt zwar als besonders sicher und dezentral, ist aufgrund seiner begrenzten Kapazität jedoch nur eingeschränkt für schnelle und umfangreiche Anwendungen geeignet. Bitcoin Hyper will dieses Problem über eine zusätzliche Ausführungsebene lösen. Nutzer sollen BTC über eine sogenannte Canonical Bridge hinterlegen können. Auf der Layer 2 würde anschließend eine entsprechende Repräsentation der Bitcoin erzeugt, die sich innerhalb des Ökosystems schneller und kostengünstiger verwenden ließe. Zero-Knowledge-Proofs sollen dabei Transaktionen bündeln und deren Gültigkeit kryptografisch absichern, bevor relevante Informationen an die Basisschicht übermittelt werden.

hyper

Relative Stärke zeigt das Projekt derzeit vor allem im Presale. Laut den veröffentlichten Angaben wurden trotz des schwachen Marktumfelds bereits rund 33 Millionen US-Dollar eingesammelt. Anleger können ihre HYPER-Token zudem bereits im Presale staken. Die angegebene variable Rendite liegt derzeit bei ungefähr 36 Prozent APY, dürfte mit zunehmender Zahl gestakter Token jedoch weiter sinken.

Das starke Presale-Momentum deutet auf spekulatives Interesse an Bitcoin-Layer-2-Lösungen hin. Wer hier günstig einsteigen möchte, kann jetzt noch den Token-Swap durchführen.

Ihr Kapital ist im Risiko.

By Martin Schmitt

Martin Schmitt ist ein erfahrener Autor mit einem tiefen Verständnis für die Krypto-, Blockchain- und Presale-Branche. Mit jahrelanger Erfahrung in der Branche teilt er sein umfangreiches Wissen und seine Einblicke durch seine fundierten Artikel und Analysen. Seine Leidenschaft für Innovationen und technologische Entwicklungen macht ihn zu einer angesehenen Stimme in der Szene.