Die sichere Verwahrung digitaler Vermögenswerte gilt als eine Art heiliger Gral der Kryptoindustrie. Schließlich können verlorene oder gestohlene Private Keys meist nicht wiederhergestellt werden. Seit Jahren werden deshalb Hardware-Wallets empfohlen, da sie die privaten Schlüssel getrennt vom internetfähigen Computer speichern. Doch ausgerechnet einer der bekanntesten Sicherheitsexperten der Branche stellt dieses Konzept nun grundsätzlich infrage.
Der pseudonyme Onchain-Ermittler ZachXBT, der regelmäßig große Hacks, Betrugsfälle und gestohlene Kryptowährungen untersucht, bezeichnete aktuelle Hardware-Wallets als ungeeignet für besonders wichtige Transaktionen und große Vermögen. Vor allem der Marktführer Ledger bekam dabei deutliche Kritik ab.
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ZachXBT warnt vor Hardware-Wallets – und empfiehlt ein separates iPhone
ZachXBT formulierte seine Einschätzung ungewöhnlich drastisch. Nach Ansicht des bekannten Blockchain-Ermittlers seien sämtliche aktuellen Hardware-Wallets „kompletter Müll“. Er würde sie deshalb weder für das Signieren besonders wichtiger Transaktionen noch für die Verwahrung größerer Krypto-Bestände empfehlen. Stattdessen hält er ein separates iPhone für die bessere Lösung, das ausschließlich für die Verwaltung von Kryptowährungen verwendet wird.
Gemeint ist damit kein gewöhnliches Smartphone, auf dem zugleich Messenger, soziale Netzwerke und zahlreiche weitere Apps installiert sind. Das Gerät soll vielmehr wie eine isolierte Sicherheitsumgebung funktionieren: keine alltägliche Nutzung, möglichst wenige Anwendungen und ein minimiertes Risiko durch Phishing, Schadsoftware oder kompromittierte Browser-Erweiterungen. Technisch bleibt ein solches iPhone allerdings eine Software-Wallet und keine klassische Hardware-Wallet. Die Sicherheit hängt daher stark von der korrekten Einrichtung und dem Verhalten des Besitzers ab.
ZachXBT Says Hardware Wallets Are “Garbage,” With Ledger the Worst
ZachXBT, one of the crypto industry’s most prominent onchain investigators, said he does not consider current hardware wallets suitable for signing critical transactions or storing large amounts of assets,… pic.twitter.com/UuVYX7NbjH
— Wu Blockchain (@WuBlockchain) July 16, 2026
Besonders scharf kritisierte ZachXBT Ledger. Der Hersteller sei seiner Ansicht nach der schlechteste Anbieter in diesem Bereich. Als Hauptproblem nannte er Ledger Live, die Verwaltungssoftware für Ledger-Geräte. Häufige Aktualisierungen der Benutzeroberfläche und einzelner Anwendungen würden immer wieder einfache Funktionen beeinträchtigen oder bestehende Abläufe unnötig verändern.
Die Kritik kommt nicht völlig überraschend. Im April 2026 machte ZachXBT auf eine gefälschte Ledger-App im Apple App Store aufmerksam, über die mutmaßlich mehr als 9,5 Millionen US-Dollar von über 50 Opfern gestohlen wurden. Dabei handelte es sich allerdings nicht um einen direkten Angriff auf die Ledger-Hardware, sondern um eine betrügerische Kopie der zugehörigen Software.
Seine Aussage bedeutet daher nicht automatisch, dass Hardware-Wallets generell unsicherer als Smartphones sind. Vielmehr kritisiert ZachXBT offenbar die Kombination aus komplizierter Bedienung, regelmäßigen Softwareänderungen und möglichen Fehlern bei der Transaktionsfreigabe. Für durchschnittliche Nutzer bleiben Hardware-Wallets bei richtiger Anwendung weiterhin ein verbreiteter Sicherheitsstandard. ZachXBT bevorzugt jedoch eine individuell kontrollierte und vollständig isolierte Smartphone-Lösung.
Best Wallet als moderne Alternative zur klassischen Hardware-Wallet
Die deutliche Kritik von ZachXBT dürfte die Diskussion über geeignete Formen der Krypto-Verwahrung neu beleben. Dabei geht es nicht zwangsläufig darum, Hardware-Wallets vollständig abzuschreiben. Vielmehr rücken benutzerfreundliche Software-Lösungen stärker in den Fokus, die Sicherheit, Flexibilität und einen einfachen Zugang zum Kryptomarkt miteinander kombinieren. Eine interessante Alternative könnte hier Best Wallet sein.

Die mobile Krypto-Wallet richtet sich insbesondere an Anleger, die mehrere Netzwerke über eine zentrale Anwendung verwalten möchten. Nach Angaben des Anbieters unterstützt Best Wallet mehr als 60 Blockchains, darunter Bitcoin, Ethereum und Solana. Nutzer müssen somit nicht für jedes Ökosystem eine eigene Anwendung installieren oder ihre Vermögenswerte regelmäßig zwischen verschiedenen Wallets verschieben. Gerade bei einem breit diversifizierten Portfolio kann dies die Verwaltung deutlich vereinfachen.
Beim Sicherheitskonzept setzt Best Wallet auf die sogenannte MPC-CMP-Technologie von Fireblocks. Dabei wird der für Transaktionen benötigte kryptografische Schlüssel nicht als einzelne, zentral gespeicherte Information behandelt. Stattdessen erfolgt die Signierung mithilfe mehrerer gesicherter Bestandteile. Dieses Verfahren soll das Risiko reduzieren, dass ein einzelner kompromittierter Schlüssel unmittelbar den vollständigen Zugriff auf die verwalteten Coins ermöglicht. Gleichzeitig bleibt Best Wallet eine Self-Custody-Lösung, bei der die Nutzer grundsätzlich selbst die Kontrolle über ihre Vermögenswerte behalten.
Neben der reinen Aufbewahrung bietet die App zusätzliche Funktionen. Dazu gehört ein integrierter Zugang zu ausgewählten Krypto-Presales, wodurch Nutzer neue Token-Projekte direkt über die Wallet entdecken können. Auch Staking-Angebote mit variablen Renditen sind Bestandteil des Ökosystems. Wer eine hochwertige Krypto-Wallet sucht, könnte ergo bei Best Wallet fündig werden.
Ihr Kapital ist im Risiko.
