Trump löst Kurssprung bei Krypto-Minern aus – Markt erholt sich deutlich

Tranzparenz
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Am Montag stiegen Aktien mit Bitcoin-Bezug deutlich an, besonders die Krypto-Miner, nachdem über das Wochenende eine von Donald Trump ausgelöste Tarifdrohung falsch interpretiert worden war. Gleich zum Handelsbeginn rückten Mining-Unternehmen ins Rampenlicht.

Mining-Unternehmen führen die Erholung an

Bitfarms und Cipher Mining verzeichneten zweistellige Kursgewinne. Auch IREN, Hut 8 und MARA legten um mehr als 4 % zu. Bitcoin selbst erholte sich und stabilisierte sich im Bereich von 114.000 bis 115.000 USD. Der Anstieg stärkt das Risikovertrauen im gesamten Krypto-Ökosystem.

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Auch das Mining-ETF (WGMI) legte im Intraday-Handel zu und zeigt, dass Kapital gezielt in Bitcoin-sensitive und energieabhängige Akteure fließt. Nach dem Flash Crash fungiert dieser Korb erneut als Marktbarometer für die Branche.

Hebelwirkung stärkt Cashflow-Aussichten

Wenn Bitcoin steigt, wirkt der operative Hebel der Miner überproportional auf ihre Cashflow-Prognosen. Anleger preisen daher die Erholung dieser Unternehmen oft ein, noch bevor die Quartalszahlen veröffentlicht werden.

Die „falsche Lesart“ und ihre Folgen

Am Freitag sorgte die Ankündigung einer 100 %-Importsteuer auf chinesische Waren für Panik an den Märkten – basierend auf einer Fehlinterpretation neuer chinesischer Exportregeln. Trump relativierte später: „Don’t worry about China, it’s all good!“ – dieser versöhnliche Ton trug zur Erholung am Montag bei.

Geopolitische Spannungen und Marktreaktionen

China hatte Anfang Oktober die Exportkontrollen für seltene Erden und magnetische Komponenten verschärft. Die USA reagierten zunächst scharf, signalisierten dann jedoch diplomatische Gespräche zwischen Trump und Xi. Solche geopolitischen Risiken erhöhen die Volatilität – insbesondere bei gehebelten Positionen.

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Krypto-Crash und Liquidationen

Innerhalb von 24 Stunden wurden rund 19 Mrd. USD an Positionen liquidiert – ein Rekordwert. Besonders die DeFi-Plattform Hyperliquid verzeichnete hohe Verluste. Auch auf Binance kam es zu Preisstürzen bei Token wie wBETH, BNSOL und USDe, teils durch technische Störungen in Zeiten hoher Volatilität. Die Krypto Börse kündigte Entschädigungen in Höhe von 283 Mio. USD an.

Das Stablecoin-Projekt USDe von Ethena blieb marktweit stabil – der Preisrückgang auf 0,65 USD auf Binance war lokal bedingt. Gründer Guy Young stellte klar, dass die Parität intakt bleibt, gestützt durch funktionierende Rückkaufmechanismen.

Warum die Miner wieder dominieren

  • Verlässliche Kennzahlen: Mining-Unternehmen veröffentlichen regelmäßig Kennzahlen wie Hashrate, Energieverbrauch und BTC-Produktion. Diese Transparenz schafft Vertrauen in unsicheren Phasen.
  • Klare Marktstory: Nach Schocks bevorzugen Anleger einfache Narrative: Trump mildert seine Drohungen, Gespräche mit China stehen bevor, keine Handelskriegsgefahr – das reicht oft, um Optimismus zu wecken. Die schnellen Rotationen in WGMI und führende Miner wie Bitfarms oder Cipher zeigen das deutlich.
  • Technische Erholung: Nach einem sell-off sind es meist die liquidesten und am stärksten beobachteten Aktien, die zuerst wieder steigen. Miner mit hoher Bitcoin-Korrelation profitieren davon am meisten. Solange sich die US–China-Beziehungen entspannen und die Preisfeeds der Börsen stabil bleiben, dürfte dieser Aufwärtstrend anhalten.

By Jannick Habicht

Jannick Habicht ist ein leidenschaftlicher Krypto-Journalist und Content Creator, der sich auf aktuelle Nachrichten, Marktanalysen und Hintergrundberichte aus der Welt der digitalen Assets spezialisiert hat. Mit einem scharfen Blick für Trends und einem tiefen Verständnis der Blockchain-Technologie vermittelt er komplexe Themen verständlich und fundiert. Seine Artikel verbinden journalistische Sorgfalt mit praxisnahen Einblicken, von Bitcoin und Ethereum bis hin zu aufstrebenden Altcoins.