Wenn du denkst, du hast in diesem Jahr schon alles gehört und alles gesehen, dann kann ich dir sagen: Die folgende hier vorgestellte App hattest du bestimmt nicht auf dem Zettel. Kurz gefasst: Eine neue App mit Namen Doop will dich mit einem Coin mit dem Namen POOP dafür bezahlen, dass du Fotos von deinen Hinterlassenschaften vom Klo schickst. 2025 ist genau die Zukunft, die wir uns immer gewünscht haben, oder? Ja, das ist kein Scherz, und so komisch das erstmal klingt, es gibt tatsächlich einen ernsthaften Hintergrund.
Eine ungewöhnliche App startet in den Test
Die neue Gesundheits-App Doop sorgt schon vor ihrer Veröffentlichung für Gesprächsstoff. Sie verspricht Nutzern Geld in Form von Kryptowährung, wenn sie Fotos ihres Stuhls hochladen und regelmäßig am Programm teilnehmen. Die öffentliche Beta soll im Herbst starten, eine Warteliste gibt es bereits. Hinter der scheinbar kuriosen Idee steckt der Gründer Joe Zhou, der mit einem Team von Entwicklern und Investoren ein ernstes Ziel verfolgt.
Auf den ersten Blick wirkt das Projekt wie ein Scherz, doch es gibt bereits eine solide Finanzierungsrunde. Unter anderem beteiligte sich ein bekannter Krypto-Investor mit dem Pseudonym Dingaling. Die Macher sehen großes Potenzial, da Stuhlproben viele Rückschlüsse auf die Gesundheit zulassen. Was für Außenstehende absurd klingt, könnte in der Forschung einen echten Mehrwert liefern.
Künstliche Intelligenz wertet die Bilder aus
Im Mittelpunkt der App steht ein KI-Agent, der die hochgeladenen Fotos analysiert. Basierend auf der Form, Farbe oder Konsistenz der Proben erstellt er individuelle Tipps und kleine Herausforderungen, die den Nutzer zu einer besseren Ernährung und einem gesünderen Lebensstil motivieren sollen. Diese Challenges können sich zum Beispiel auf den Flüssigkeitskonsum, Ballaststoffe oder Bewegung beziehen.
Je öfter ein Nutzer Bilder liefert und den Empfehlungen folgt, desto höher fällt seine Belohnung aus. Die Auszahlung erfolgt über den hauseigenen POOP-Token, der auf der Solana-Blockchain basiert. Dieser Token wurde im Juli eingeführt und hat aktuell bereits eine Marktkapitalisierung von rund sechs Millionen US-Dollar. Damit erhält das Projekt zusätzlich Aufmerksamkeit aus der Krypto-Community.
App soll Gesundheit im Alltag beobachten
Gründer Zhou betont, dass viele Menschen nur wenige Male im Jahr zum Arzt gehen. Dadurch entstehen seltene Momentaufnahmen, die wenig über den eigentlichen Gesundheitszustand aussagen. Wearables wie Fitnessuhren oder Smart Rings erfassen zwar Puls, Schlaf oder Aktivität, aber kaum Daten über die Verdauung.
We believe improving your health shouldn’t feel like a chore, it should feel natural, engaging, and even fun.
So we’re building a daily ritual-based app.
Rooted in gut health tracking, playful mechanics, and powered by $POOP rewards.
This is our thesis 👇 pic.twitter.com/gFmW5NHoI0
— DoopApp (@DoopApp) August 11, 2025
Doop möchte diese Lücke schließen und ein tägliches Monitoring ermöglichen. Stuhl gilt in der Forschung als direkter Spiegel der Ernährung, der Lebensweise und sogar des Stresslevels. Mit einem langfristigen Datensatz könnten Muster erkennbar werden, die für Prävention und Gesundheitsberatung interessant sind. Die App positioniert sich somit als Schnittstelle zwischen Lifestyle, Wissenschaft und Kryptowelt.
Experten warnen vor Übertreibungen
Trotz der Euphorie gibt es kritische Stimmen aus der Medizin. Die Ernährungsexpertin Nishtha Patel weist darauf hin, dass Fotos allein keine vollständige Diagnose ersetzen können. Entzündungen, Infektionen oder ein Ungleichgewicht der Darmflora seien so nicht erkennbar. Für detaillierte Analysen seien weiterhin Laboruntersuchungen notwendig, die tiefergehende Werte liefern.
Gleichzeitig gesteht Patel ein, dass Bilder zumindest Hinweise geben können. Veränderungen in Konsistenz oder Farbe können frühe Signale sein, die man ernst nehmen sollte. Doop könne also eine erste Orientierung bieten, dürfe aber nicht den Gang zum Arzt ersetzen. Der Gründer selbst sieht das ähnlich und spricht von möglichen Zusatzfunktionen in der Zukunft, etwa durch Analysekits.
Datenschutz und Datenverkauf
Ein weiteres sensibles Thema ist der Umgang mit den gesammelten Daten. Doop plant, bei einer Nutzerbasis von rund 500.000 Menschen anonymisierte Informationen an Forschungsinstitute, Versicherungen oder Gesundheitsunternehmen zu verkaufen. Enthalten sind dann Angaben wie Geschlecht, Größe, Gewicht oder Lebensstilfaktoren.
Zhou betont, dass die Nutzer jederzeit ihre Daten löschen können. Dennoch bleibt die Frage, wie sicher die Anonymisierung ist und ob sensible Gesundheitsinformationen tatsächlich vor Missbrauch geschützt sind. Datenschützer werden den weiteren Verlauf der App sicher kritisch begleiten. Für Investoren wiederum könnte die größte Stuhldatenbank der Welt zu einem wertvollen Schatz werden.
Forschungspotenzial und Ausblick
Die Vision von Doop reicht weit über die Bezahlung einzelner Fotos hinaus. Ziel ist es, den größten und detailliertesten Datensatz zu Stuhlproben aufzubauen. Daraus sollen regelmäßige Reports entstehen, die Erkenntnisse über Regionen, Ernährungsgewohnheiten und mögliche Gesundheitsrisiken liefern. So könnte etwa auffallen, dass in einer bestimmten Stadt die Verdauungsprobleme häufiger auftreten als anderswo.
Noch allerdings fehlt die wissenschaftliche Bestätigung für die Methodik. Zhou berichtet von Gesprächen mit Universitäten, die eine offizielle Unterstützung prüfen. Bis es so weit ist, bleibt Doop ein spannendes Experiment, das zwischen Humor, Forschung und Geschäftsidee schwankt. Ob Nutzer langfristig mitmachen, wird auch davon abhängen, wie attraktiv die Belohnungen sind – und ob die App tatsächlich Nutzen für die Gesundheit bringt.
Was hat 2025 noch für uns in der Tasche? Bitcoin performt in den letzten Wochen sehr stark, und auch andere Altcoins legen eine starke Rally hin. Analysten sehen BTC dieses Jahr noch bei 150k.
Während DOOP als App bei aller Lächerlichkeit des Themas einen ernsthaften Hintergrund verfolgt, kann man das bei folgendem Projekt nicht wirklich sagen.
Token6900 verspricht nichts außer dem Hype
Stell dir vor, das Jahr 2025 wäre ein großes Meme – dann wäre TOKEN6900 sein offizielles Maskottchen. Während andere Coins so tun, als ob sie die Welt retten, sagt TOKEN6900 ganz trocken: „Es gibt keine Roadmap, nur Vibes.“ Keine Lambo-Versprechen, keine künstliche Intelligenz im Whitepaper, nur ein Clipart-Delfin mit Sonnenbrille und eine Community, die kollektiven Wahnsinn feiert. Statt kryptischer Fachsprache liefert das Projekt radikale Ehrlichkeit: fester Vorrat, klarer Vorverkauf, keine inflationären Taschenspielertricks.
Token6900 könnte durchstarten – Investoren sollten mit Risiko rechnen
Die eigentliche Stärke von TOKEN6900 liegt im puren Chaos: Meme-Kultur mischt sich mit Internet-Humor und der Energie eines Flashmobs. Der Coin ist weniger ein Finanzprodukt als vielmehr ein Experiment, das zeigt, wie Märkte wirklich funktionieren – nicht durch nüchterne Analysen, sondern durch Bauchgefühl, Hype und einen guten Witz. Während klassische Projekte mit komplizierten Versprechen glänzen wollen, lebt TOKEN6900 von Spaß, Ironie und der Kraft seiner Community. Der Presale läuft, aber nicht mehr lang!
Ihr Kapital ist im Risiko.

