Ethereum unter Druck: Wiederholt sich das 60%-Crash-Signal im MACD?

Tranzparenz
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Ein technisches Verkaufssignal taucht erneut bei Ethereum (ETH) auf. Der wöchentliche MACD hat ein klares Verkaufssignal ausgelöst – ein Muster, das in der Vergangenheit Kursverluste zwischen 46 % und 60 % einleitete. Der ETH-Kurs hält sich noch über 4.000 US-Dollar, doch die Warnung ist deutlich.

Ein wiederkehrendes technisches Signal

Der bärische MACD-Kreuz im Wochenchart ist bestätigt. In den letzten beiden Fällen folgte auf dieses Signal ein Rückgang von rund 46 % Mitte 2024 und fast 60 % im ersten Quartal 2025. Dass der Indikator nach einer längeren grünen Phase wieder auf Rot wechselt, ist für ein so liquides Asset wie Ethereum kein Zufall.

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Der MACD misst das Marktmomentum. Wenn die MACD-Linie unter die Signallinie fällt, lässt die Dynamik nach. Historische Daten sind keine Garantie für die Zukunft, aber sie definieren den Rahmen des Risikos. Trader beobachten daher genau den Wochenschluss und ob das Kreuz bestehen bleibt.

Die Märkte vergessen schnell – die Charts nicht. Bei den beiden letzten MACD-Kreuzen beschleunigte sich der Verkaufsdruck lawinenartig und löste Liquidationen aus. Ein ähnliches Szenario wäre nicht überraschend, sollte das Marktumfeld weiter risikoavers bleiben.

Die 4.000-Dollar-Marke im Fokus

Solange Ethereum die Zone um 4.000 US-Dollar verteidigt, ist nur von einer Konsolidierung auszugehen. Fällt der Kurs darunter, droht eine tiefere Korrektur. Die aktuelle Preisspanne testet diese Schlüsselunterstützung in Echtzeit.

Mehrere Analysten heben zusätzlich das Niveau von 3.899 US-Dollar hervor. Oberhalb bleibt eine Erholung möglich, unterhalb steigt die Wahrscheinlichkeit einer stärkeren Abwärtsbewegung – insbesondere nach dem Verlust des Supports bei 4.200 US-Dollar. Diese Zonen bieten einen rationalen Rahmen für das Risikomanagement.

Titan of Crypto empfiehlt, auf alle Szenarien vorbereitet zu bleiben, solange das Signal nicht vollständig negiert ist. Trader Koala spricht von einer „wöchentlichen Schwächephase“ und erwartet nach dem Bruch von 4.200 US-Dollar eine beschleunigte Abwärtsdynamik. Die Stimmung ist vorsichtig und analytisch: gehandelt wird der Chart, nicht die Emotion.

Marktumfeld und mögliche Szenarien

Das Timing dieses Signals kommt nicht aus dem Nichts. Der vielzitierte „Uptober“ blieb 2025 hinter den Erwartungen zurück. Die Volatilität kehrt auf den gesamten Krypto-Markt zurück – geprägt von makroökonomischen Spannungen und Risikoumverteilungen. Wenn das Umfeld enger wird, steigen die Korrelationen zwischen Krypto-Assets, und ETH folgt der allgemeinen Bewegung.

Das dämpft die Risikobereitschaft und lenkt Kapital zunehmend in sichere Häfen. In solchen Phasen gewinnen Momentum-Indikatoren an Gewicht, und technische Unterstützungen bestimmen die Preisbewegung stärker als Narrative.

Dennoch bleibt das Bild nicht einseitig: Einige Analysten erkennen weiterhin eine bullishe Flagge im Wochenchart. Sollte sie nach oben ausbrechen, wäre ein höheres Preisziel möglich, was den mittelfristigen Aufwärtstrend intakt ließe. Die Koexistenz verschiedener Szenarien sorgt für Volatilität – und Chancen für Trader, die ihr Risiko aktiv steuern.

By Jannick Habicht

Jannick Habicht ist ein leidenschaftlicher Krypto-Journalist und Content Creator, der sich auf aktuelle Nachrichten, Marktanalysen und Hintergrundberichte aus der Welt der digitalen Assets spezialisiert hat. Mit einem scharfen Blick für Trends und einem tiefen Verständnis der Blockchain-Technologie vermittelt er komplexe Themen verständlich und fundiert. Seine Artikel verbinden journalistische Sorgfalt mit praxisnahen Einblicken, von Bitcoin und Ethereum bis hin zu aufstrebenden Altcoins.