Brian Armstrong, CEO von Coinbase, erinnerte am 5. Oktober an die frühen Tage von Bitcoin, als man für 1 US-Dollar rund 1309 BTC kaufen konnte. Er betonte dabei, dass „Menschen, die wirklich daran glauben, die Welt verändern können“ – ein klares Plädoyer für langfristiges Denken im Kryptomarkt.
Die Anfänge von Bitcoin und die Gründung von Coinbase
Der von Armstrong genannte Preis stammt aus den Jahren 2009 bis 2010, als Kryptowährungen nur in Entwicklerkreisen bekannt waren. Damals wurde der theoretische Wert von Bitcoin anhand der Stromkosten fürs Mining berechnet.
16 years ago today you could buy 1,309 BTC for $1.
This is the first recorded dollar valuation of Bitcoin, calculated by electricity cost to mine Bitcoin at the time.
The people crazy enough to think they can change the world are the ones who do. pic.twitter.com/t1qW0NbFKn
— Brian Armstrong (@brian_armstrong) October 5, 2025
2012 gründete Armstrong Coinbase, um den Kauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen so einfach wie den Kauf von Aktien zu machen. Zu dieser Zeit war der Erwerb von Bitcoin kompliziert und erforderte technisches Wissen und internationale Überweisungen.
Coinbase revolutionierte diesen Prozess, indem es Nutzern ermöglichte, Krypto direkt vom Bankkonto zu kaufen. Das Unternehmen hält sich strikt an US-Regulierungen und KYC-Vorgaben, was ihm früh Vertrauen von Behörden und Investoren einbrachte.
Bitcoin-Ausblick: 1 Million Dollar bis 2030?
In einem weiteren Kommentar äußerte Armstrong seine bullishe Prognose, dass der Bitcoin-Preis bis Ende 2030 auf 1 Million US-Dollar steigen könnte. Er führt dies auf mehrere strukturelle Faktoren zurück:
- Das Wachstum von Bitcoin-ETFs, die bereits über 100 Milliarden US-Dollar Kapital angezogen haben.
- Die verbesserte Regulierung im Krypto-Sektor, die mehr institutionelle Investoren anzieht.
- Die Entscheidung der US-Regierung, ab 2025 strategische Bitcoin-Reserven anzulegen – ein Schritt, den Armstrong als „historischen Wendepunkt“ bezeichnete.
