Der Kryptomarkt tut sich in diesen Tagen erneut schwer. Auch der Dezember verläuft bislang nicht wirklich zufriedenstellend. Statt einer klaren Erholung prägt eine erneute Korrekturbewegung den Markt. Bitcoin startete schwach in die neue Handelswoche und fiel deutlich unter die Marke von 90.000 US-Dollar. Die zuletzt beobachtete Marktschwäche hält damit weiter an. Eine dynamische Gegenbewegung, auf die viele Trader gesetzt hatten, blieb bislang aus.
Kursziele in Richtung 100.000 US-Dollar rücken damit wieder in weite Ferne. Seit dem Rückfall unter dieses Niveau Mitte November konnte Bitcoin die psychologisch wichtige Marke nicht zurückerobern.
Stattdessen dominiert weiterhin eine seitwärtsgerichtete Konsolidierung. Vor diesem Hintergrund stellt sich für viele Anleger zunehmend die Frage, wer für den jüngsten Krypto-Crash verantwortlich ist. Warum sehen wir einen solchen Verkaufsdruck und warum komme die Bullen nicht zurück?
Nun gibt es einige Vorwürfe gen Reich der Mitte. Ist China schuld am Bitcoin-Crash?
China verschärft erneut den Krypto-Kurs
Zuletzt kamen erneut belastende Impulse aus China, die den ohnehin schwachen Kryptomarkt zusätzlich unter Druck setzten. Am 28. November 2025 organisierte die chinesische Zentralbank in Peking ein hochrangiges Koordinierungstreffen, um gegen spekulativen Handel und illegale Finanzaktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen vorzugehen. Beteiligt waren Vertreter von insgesamt 13 staatlichen Stellen, darunter Strafverfolgungsbehörden, Justizorgane, Aufsichtsbehörden für Cyberspace und Finanzmärkte sowie zentrale Wirtschaftsministerien.
China’s central bank has issued a fresh warning on #stablecoins, calling them a form of virtual currency without legal tender status under its #crypto ban.🇨🇳
Regulators say they can be used for money laundering, fundraising fraud, and illegal cross-border capital transfers.… pic.twitter.com/U6P0WiklZ3
— Bridging News (@BridgingNews_) December 1, 2025
Im Mittelpunkt stand eine erneute Bewertung der seit 2021 geltenden Anti-Krypto-Politik. Die Zentralbank betonte, dass diese Maßnahmen weiterhin konsequent umgesetzt würden und die rechtliche Grundlage für den Umgang mit Bitcoin und anderen digitalen Assets klar definiert sei. Gleichzeitig wurde eingeräumt, dass spekulative Aktivitäten und damit verbundene Rechtsverstöße zuletzt wieder zugenommen hätten.
🚨 BREAKING: 🇨🇳 China says Bitcoin and crypto have no legal status and orders stricter enforcement pic.twitter.com/cVJD3kgvLi
— Radar 𝘸 Archie🚨 (@RadarHits) November 29, 2025
Der Beschluss bekräftigte daher nochmals die bestehende Rechtslage: Kryptowährungen gelten in China nicht als gesetzliches Zahlungsmittel, dürfen nicht im Zahlungsverkehr genutzt werden und unterliegen keiner Akzeptanzpflicht. Jegliche Handels- oder Vermittlungstätigkeiten werden weiterhin als illegale Finanzaktivitäten eingestuft.
China als verborgener Bitcoin-Verkäufer
Doch stellt sich die Frage, ob diese Entwicklungen tatsächlich der Auslöser für die jüngste Marktschwäche waren. Die chinesische Haltung gegenüber Kryptowährungen ist seit Jahren bekannt und dürfte kaum einen Schock ausgelöst haben. Wahrscheinlicher ist, dass ein anderer Faktor den Markt belastet und bislang unterschätzt wird.
Who is the seller?
There is substantial on-chain and analytical evidence suggesting that the Chinese government (primarily through local authorities) has sold off most of its 194000 seized Bitcoin, though no official confirmation from the Chinese government exists, and remaining…
— MartyParty (@martypartymusic) December 17, 2025
Der hiesige Analyst bringt also eine deutlich konkretere Ursache für den Verkaufsdruck ins Spiel. Laut MartyParty deuten zahlreiche On-Chain-Daten und Recherchen darauf hin, dass chinesische Behörden seit geraumer Zeit beschlagnahmte Bitcoin-Bestände veräußern. Ausgangspunkt ist der PlusToken-Fall aus dem Jahr 2019, bei dem rund 194.000 BTC sichergestellt wurden. Offizielle Angaben zu diesen Beständen fehlen bis heute.
Berichten aus dem Jahr 2025 zufolge sollen vor allem lokale Regierungen einen Großteil dieser Coins über private Dienstleister und Offshore-Strukturen liquidiert haben. Verkäufe erfolgten demnach über OTC-Desks und ausländische Broker, unter anderem in Hongkong, um Haushaltslöcher zu schließen. Eine Reuters-Recherche dokumentierte bereits im Frühjahr entsprechende Transaktionen im dreistelligen Millionenbereich.
Schätzungen gehen davon aus, dass Ende 2025 nur noch rund 15.000 BTC verblieben sein könnten. Diese anhaltenden Abgaben würden den konstanten Verkaufsdruck erklären, während institutionelle Käufer wie ETFs und Großinvestoren die Gegenseite bilden.
Bitcoin-Bullenmarkt dank Bitcoin Hyper?
Grundsätzlich bleibt die Kursentwicklung von Bitcoin ein Zusammenspiel aus Angebot und Nachfrage. Weitet sich die Angebotsseite durch zusätzliche Verkäufer aus, wirkt das zunächst belastend auf den Preis. Selbst in einem übergeordneten Bullenmarkt kann dieser Effekt temporär dominieren. Entscheidend ist jedoch die Nachfrageseite. Steigt diese nachhaltig, lassen sich solche Phasen auffangen. Ein möglicher Katalysator für neue Nachfrage könnte dabei die wachsende Akzeptanz von Bitcoin-Layer-2-Lösungen sein.
Bitcoin könnte künftig mehr sein als ein reiner Wertspeicher. Genau an diesem Punkt setzen neue Layer-2-Ansätze an, die dem Netzwerk zusätzlichen Nutzen verleihen sollen. Während physisches Gold auf seine Rolle als Absicherung begrenzt bleibt, eröffnen technologische Erweiterungen bei Bitcoin neue Anwendungsfelder. Zahlungen, Anwendungen und programmierbare Funktionen könnten damit zu einem strukturellen Nachfragefaktor werden. Dass diese Idee im Markt Anklang findet, zeigt der folgende Krypto-Presale.
Vor diesem Hintergrund rückt Bitcoin Hyper zunehmend in den Fokus. Das Projekt positioniert sich gezielt innerhalb dieses Narrativs. Der laufende Presale, in dem bereits rund 30 Millionen US-Dollar investiert wurden, deutet auf ein spürbares Interesse hin.
Technisch bleibt Bitcoin selbst unangetastet. Darüber wird eine zusätzliche Ausführungsebene gelegt, die schnelle Transaktionen und niedrige Gebühren ermöglicht. Grundlage ist eine leistungsfähige virtuelle Maschine, die parallele Abläufe erlaubt. Über eine Brückenstruktur können Bitcoins in diese Umgebung eingebracht und dort in einer abgebildeten Form genutzt werden. So verbindet das Team die Vorteile von Bitcoin und Solana miteinander, zwei der erfolgreichsten Blockchains aller Zeiten.
Eine zentrale Rolle übernimmt dabei der HYPER-Token. Er dient als Mittel für Gebühren, Netzwerkprozesse und Governance-Funktionen. Mit zunehmender Nutzung der zweiten Ebene wächst auch seine Bedeutung innerhalb des Systems. Bitcoin Hyper verfolgt damit das Ziel, Bitcoin nicht zu ersetzen, sondern funktional zu erweitern. Der Kauf von HYPER gelingt über die Website via Token-Swap, einfach die Wallet verbinden und die Token tauschen. Bereits morgen steigt der Preis das nächste Mal.
Ihr Kapital ist im Risiko.
