XRP kurz vor 1,50 Dollar: Wale kaufen massiv nach

Tranzparenz
Tranzparenz
XRP Bullish

XRP zeigt sich zum Wochenschluss deutlich fester und gehört heute zu den stärkeren Large Caps am Kryptomarkt. In den vergangenen 24 Stunden legt der Kurs um mehr als vier Prozent zu und kämpft erneut mit der markanten Widerstandszone rund um 1,50 US-Dollar. Genau dort scheiterte XRP bereits Ende Januar mehrfach an einem nachhaltigen Ausbruch.

Nun mehren sich jedoch die Signale, dass die Marktstruktur diesmal bullischer ausfallen könnte. Denn nicht nur das kurzfristige Momentum verbessert sich, sondern auch die Onchain-Daten liefern zunehmend Unterstützung für die Käuferseite. Vor allem Großinvestoren und sogenannte Wale scheinen aktuell massiv XRP zu akkumulieren.

Beste Krypto Presales in 2026 – hier mehr erfahren

Wale akkumulieren massiv: Onchain-Daten stützen bullisches XRP-Szenario

Neue Daten von Santiment zeigen derzeit eine auffällige Entwicklung bei XRP-Großinvestoren. Wallets mit mindestens 10 Millionen XRP halten inzwischen zusammen 45,83 Milliarden XRP – der höchste Wert seit Mai 2018. Damit kontrollieren diese Adressen mittlerweile rund 68,5 Prozent des gesamten XRP-Angebots. Genau diese Entwicklung sorgt aktuell für Aufmerksamkeit am Markt, denn historisch ging eine starke Akkumulation durch Großanleger häufig größeren Kursbewegungen voraus.

Besonders interessant ist dabei die Dynamik. Während XRP über Monate hinweg kaum Momentum aufbauen konnte und immer wieder an der Zone um 1,50 US-Dollar scheiterte, stieg die Konzentration der XRP-Bestände bei Großwallets kontinuierlich weiter an. Das deutet darauf hin, dass institutionelle Akteure oder vermögende Investoren Rücksetzer offenbar gezielt zum Aufbau von Positionen nutzen. Gleichzeitig wird dadurch das frei handelbare Angebot am Markt tendenziell knapper, sofern diese Wallets ihre Coins langfristig halten.

Auch eine zweite Analyse von DeFi Scope stützt diese These. Dort wird hervorgehoben, dass die Wale aktuell “das Angebot auffressen”, während Retail-Anleger weiterhin vergleichsweise zurückhaltend agieren. Die Kombination aus steigender Whale-Akkumulation und noch moderatem Retail-Interesse gilt häufig als konstruktives Marktumfeld. Denn größere Rallyes entstehen oft genau dann, wenn institutionelle Käufer bereits positioniert sind, bevor breitere Marktteilnehmer zurückkehren.

Charttechnisch bleibt die Zone um 1,50 US-Dollar nun dennoch entscheidend. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte viele Short-Positionen unter Druck setzen und neues Momentum erzeugen. Gleichzeitig würde XRP damit erstmals seit Monaten wieder eine klare relative Stärke gegenüber vielen anderen Altcoins aufbauen. Sollte sich die Whale-Akkumulation fortsetzen und das Marktumfeld insgesamt stabil bleiben, könnte XRP damit vor einer spannenden Phase stehen.

Glassnode-Daten zeigen: Verkaufsdruck könnte langsam nachlassen

Eine weitere spannende Onchain-Metrik liefert aktuell Glassnode mit der sogenannten „Exchange Net Position Change“. Diese Kennzahl misst vereinfacht gesagt, ob insgesamt mehr XRP auf Kryptobörsen eingezahlt oder von dort abgezogen werden. Steigende Zuflüsse gelten häufig als potenziell bearishes Signal, da Anleger Coins eher auf Börsen transferieren, wenn sie verkaufen möchten. Abflüsse sprechen dagegen oft für Akkumulation oder langfristiges Halten in privaten Wallets.

Zuletzt zeigt die Metrik bei XRP zwar weiterhin leichte Nettozuflüsse auf die Börsen. Damit bleibt ein gewisser Verkaufsdruck grundsätzlich vorhanden. Auffällig ist jedoch, dass diese Zuflüsse in den vergangenen Tagen deutlich kleiner geworden sind als noch im März oder Anfang April. Genau das könnte ein erstes Zeichen dafür sein, dass der stärkere Abgabedruck langsam nachlässt.

Parallel stabilisiert sich der XRP-Kurs trotz der vorherigen Schwäche zunehmend im Bereich um 1,40 bis 1,50 US-Dollar. Kombiniert mit der massiven Whale-Akkumulation entsteht damit ein insgesamt deutlich konstruktiveres Bild als noch vor wenigen Wochen.

xrp

XRP schwächelt weiter – neue Narrative könnten Bitcoin antreiben

Trotz der jüngsten Erholung bleibt XRP im größeren Bild vergleichsweise schwach. Der Kurs notiert weiterhin deutlich unter dem Allzeithoch und konnte wichtige Widerstände bislang nicht nachhaltig überwinden. Während einzelne Altcoins zuletzt wieder relative Stärke zeigen und neue Narrative Kapital anziehen, fehlt XRP bislang weiterhin der ganz große Kurstreiber. Genau deshalb richtet sich der Blick vieler Anleger zunehmend auf neue Marktsegmente, die frische Nachfrage erzeugen könnten. Besonders stark diskutiert wird derzeit das Thema Bitcoin-L2.

Die Grundidee dahinter gilt für viele Analysten als spannend: Bitcoin verfügt zwar über die stärkste Marke und das größte institutionelle Vertrauen im Kryptomarkt, besitzt im Vergleich zu Ethereum oder Solana jedoch weiterhin deutlich weniger direkte Nutzungsmöglichkeiten im Bereich DeFi, Gaming oder tokenisierte Assets. Genau hier setzen Bitcoin-Layer-2-Lösungen an. Sie sollen zusätzliche Funktionen ermöglichen, ohne dabei die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks aufzugeben. Gleichzeitig könnte mehr Aktivität auf Bitcoin-L2-Netzwerken langfristig auch die Nachfrage nach nativen Bitcoins erhöhen, da BTC oft als Basis-Asset innerhalb des Ökosystems benötigt wird.

Ein Projekt, das in diesem Umfeld aktuell besonders viel Aufmerksamkeit erhält, ist Bitcoin Hyper. Das Projekt kombiniert nach eigener Darstellung die Geschwindigkeit und Skalierung moderner Solana-Technologie mit der Sicherheit des Bitcoin-Ökosystems. Im Mittelpunkt steht dabei eine zk-basierte Bridge zwischen Layer-1 und Layer-2, die schnelle und günstige Transaktionen ermöglichen soll. Gleichzeitig setzt Bitcoin Hyper auf die Solana Virtual Machine, wodurch Entwickler bestehende Anwendungen einfacher integrieren könnten.

hyper

Auch am Markt zeigt sich bislang relative Stärke. Während viele Projekte im aktuellen Marktumfeld Schwierigkeiten haben, Kapital einzusammeln, kommt Bitcoin Hyper im laufenden Presale bereits auf rund 32,5 Millionen US-Dollar. Das wird von vielen Marktbeobachtern als Zeichen gewertet, dass das Interesse an Bitcoin-L2-Lösungen zuletzt deutlich zunimmt. Zusätzlich lockt das Projekt aktuell mit Staking-Renditen von rund 36 Prozent APY.

Ihr Kapital ist im Risiko.

By Martin Schmitt

Martin Schmitt ist ein erfahrener Autor mit einem tiefen Verständnis für die Krypto-, Blockchain- und Presale-Branche. Mit jahrelanger Erfahrung in der Branche teilt er sein umfangreiches Wissen und seine Einblicke durch seine fundierten Artikel und Analysen. Seine Leidenschaft für Innovationen und technologische Entwicklungen macht ihn zu einer angesehenen Stimme in der Szene.