Profi-Investoren wetten laut Coinbase-Studie auf steigende Kurse in 2026

Tranzparenz
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Bitcoin, Börsencharts und Server symbolisieren die Entwicklung von Krypto-Aktien im Jahr 2025

Institutionelle Investoren prägen zunehmend die Entwicklung des Kryptomarkts – und eine neue Studie von Coinbase aus Januar 2026 liefert dafür spannende Einblicke. Befragt wurden 351 Entscheidungsträger aus dem institutionellen Umfeld, die klar zeigen: Der Markt wird reifer, strukturierter und professioneller. Während frühe Phasen von Spekulation und fehlender Regulierung geprägt waren, rücken nun Disziplin, Governance und regulierte Zugänge in den Fokus.

Große Kapitalgeber verlangen verlässliche Rahmenbedingungen, transparente Marktstrukturen und sichere Infrastruktur. Gleichzeitig bleibt das Interesse an digitalen Assets hoch – sowohl als eigenständige Anlageklasse als auch im Kontext neuer Innovationen wie Tokenisierung und DeFi.

Die Ergebnisse verdeutlichen einen Wendepunkt: Institutionelle Anleger nähern sich Krypto nicht mehr experimentell, sondern strategisch. Damit könnten sie in den kommenden Jahren zu einem der wichtigsten Treiber für Wachstum, Liquidität und langfristige Akzeptanz im gesamten Ökosystem werden.

Kryptowährungen bleiben Top-Opportunity – trotz leichter Abkühlung

Die Mehrheit institutioneller Investoren bleibt klar optimistisch: 74 % der Befragten erwarten steigende Kryptopreise in den kommenden zwölf Monaten. Zwar ist dieser Wert leicht rückläufig gegenüber 79 % im Januar 2025, doch die Grundhaltung bleibt eindeutig positiv. Nur 4 % rechnen mit fallenden Kursen, während 23 % von einer Seitwärtsbewegung ausgehen.

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Auch im Vergleich zu anderen Anlageklassen behaupten sich Kryptowährungen stark. 58 % sehen hier in den nächsten drei Jahren attraktive risikoadjustierte Renditen – ein Spitzenwert, nur geschlagen von Private Equity mit 65 %. Klassische Märkte wie US-Aktien (48 %) oder Gold (20 %) liegen dahinter.

Auffällig ist jedoch die leichte Verschiebung: Kryptowährungen verlieren im Jahresvergleich etwas an Momentum (-10 Prozentpunkte), was auf eine differenziertere Bewertung hindeutet. Institutionelle Investoren bleiben engagiert, wägen Chancen und Risiken aber zunehmend sorgfältiger ab.

Regulatorische Klarheit als entscheidender Engpass

Ein zentrales Ergebnis der Studie: 78 % der Befragten sehen die Marktstruktur als wichtigsten Bereich, in dem regulatorische Klarheit fehlt. Damit steht dieses Thema deutlich vor anderen Aspekten wie Lizenzierung (56 %), Steuerfragen (54 %) oder Stablecoin-Regulierung (46 %).

Die Daten zeigen, dass institutionelle Investoren weniger an kurzfristigen Gewinnen interessiert sind, sondern vielmehr an stabilen Rahmenbedingungen. Ohne klare Regeln für Handel, Verwahrung und Marktintegrität bleibt großes Kapital oft an der Seitenlinie.

Regionale Unterschiede werden ebenfalls sichtbar: In Europa spielt die Lizenzierung digitaler Vermögensverwalter eine größere Rolle (66 %) als in anderen Regionen. In den USA hingegen stehen steuerliche Behandlung und Stablecoin-Regeln stärker im Fokus.

Insgesamt wird deutlich: Regulierung ist kein Bremsklotz mehr, sondern eine notwendige Voraussetzung für weiteres Wachstum und institutionelle Skalierung.

Regulierung und Institutionen als wichtigste Wachstumstreiber

Gefragt nach den größten Wachstumskatalysatoren der kommenden Jahre ergibt sich ein klares Bild: 75 % nennen regulatorische Klarheit als wichtigsten Faktor. Direkt dahinter folgt die institutionelle Adoption mit 69 %.

Das unterstreicht die enge Verbindung beider Themen: Erst klare Regeln ermöglichen es großen Investoren, signifikantes Kapital zu allokieren. Gleichzeitig treiben institutionelle Akteure die Nachfrage nach genau diesen Regeln voran.

Weitere wichtige Treiber sind die zunehmende Tokenisierung von Vermögenswerten (47 %) sowie ein besseres Verständnis bei Investoren (27 %). Auch die breitere Nutzung durch Endkunden (26 %) und Stablecoins (22 %) spielen eine Rolle, bleiben jedoch sekundär.

Interessant ist, dass klassische DeFi-Anwendungen mit nur 7 % deutlich weniger als Wachstumstreiber gesehen werden. Der Fokus verschiebt sich somit klar von experimentellen Anwendungen hin zu strukturellen und institutionellen Entwicklungen.

DeFi vor neuem Wachstumsschub – mit Fokus auf Lending und Derivate

Mehr als die Hälfte der Befragten (56 %) erwartet, bis 2028 in irgendeiner Form mit DeFi-Protokollen zu interagieren. Aktuell nutzen bereits 13 % aktiv DeFi, während weitere 43 % einen Einstieg innerhalb der nächsten zwei Jahre planen.

Dennoch bleibt Zurückhaltung: 41 % haben derzeit keine Pläne für DeFi. Hauptgründe sind Sicherheitsbedenken (85 %), regulatorische Unsicherheit (84 %) und Compliance-Risiken (81 %).

Bei den konkreten Anwendungsfällen dominieren klassische Finanzprodukte: Lending (71 %) und Derivate (61 %) stehen klar im Vordergrund. Danach folgen Borrowing (41 %) und automatisierte Strategien (36 %). Yield Farming und Altcoin-Zugang spielen eine untergeordnete Rolle.

Das zeigt deutlich: Institutionelle Investoren interessieren sich primär für etablierte, nachvollziehbare Use Cases – weniger für spekulative oder komplexe Strategien.

Tokenisierung gewinnt massiv an Bedeutung

Ein besonders dynamischer Bereich ist die Tokenisierung: 63 % der institutionellen Investoren geben an, „sehr interessiert“ an tokenisierten Assets zu sein – ein Anstieg gegenüber 57 % im Vorjahr.

Die Gründe sind klar: 66 % nennen schnellere Transaktionen und nahezu sofortige Abwicklung als Hauptvorteil. Hinzu kommen bessere Diversifikationsmöglichkeiten (49 %), effizientere Portfoliokonstruktion (49 %) und höhere Liquidität (44 %).

Auch der Zugang zu neuen Anlageklassen (41 %) spielt eine wichtige Rolle. Dagegen verlieren klassische Argumente wie geringere Gebühren (26 %) oder niedrigere Mindestinvestments (26 %) an Bedeutung.

Die Daten verdeutlichen: Tokenisierung wird nicht als kurzfristiger Trend gesehen, sondern als strukturelle Innovation mit dem Potenzial, bestehende Kapitalmärkte grundlegend zu verändern.

Bitcoin im Fokus: Wird zusätzliche Utility zum nächsten Kurstreiber?

Trotz wachsender Konkurrenz durch neue Narrative wie Tokenisierung oder institutionelle DeFi-Nutzung bleibt Bitcoin der zentrale Anker im Kryptomarkt. Als älteste, wertvollste und bekannteste Kryptowährung steht BTC weiterhin im Fokus institutioneller Investoren. Gerade in einem Umfeld zunehmender Regulierung und Professionalisierung profitiert Bitcoin von seiner klaren Positionierung als „digitales Gold“. Doch genau hier liegt auch eine der spannendsten offenen Fragen: Reicht diese Rolle langfristig aus – oder braucht Bitcoin zusätzliche Funktionalität, um weiteres Wachstum zu entfalten?

Theoretisch könnte genau hier ein neuer Kurstreiber entstehen. Sollte es gelingen, Bitcoin über Layer-2-Lösungen deutlich nützlicher zu machen – etwa für Zahlungen, DeFi-Anwendungen oder tokenisierte Assets – würde sich das Einsatzspektrum massiv erweitern. Damit könnte Bitcoin nicht nur seine Rolle als Wertspeicher festigen, sondern auch stärker in direkte Konkurrenz zu Smart-Contract-Plattformen treten.

hyper

Ein Projekt, das genau auf diese Entwicklung abzielt, ist Bitcoin Hyper. Der Ansatz kombiniert die Sicherheit und Markenstärke von Bitcoin mit der Geschwindigkeit und Skalierbarkeit moderner Blockchains. Technologisch setzt Bitcoin Hyper auf eine Layer-2-Struktur mit zk-basierter Bridge zwischen L1 und L2, wodurch Transaktionen effizient und sicher abgewickelt werden sollen. Gleichzeitig wird die Solana Virtual Machine integriert, um hohe Performance und günstige Transaktionen zu ermöglichen.

Auffällig ist die starke Nachfrage: Trotz eines insgesamt schwächeren Marktumfelds konnte das Projekt im Presale bereits rund 32,5 Millionen US-Dollar einsammeln. Das deutet auf erhebliches Interesse hin, insbesondere von Anlegern, die auf neue Narrative im Bitcoin-Ökosystem setzen. Ergänzt wird das Angebot durch Staking-Möglichkeiten mit rund 36 % APY, was zusätzliche Anreize schafft.

Ihr Kapital ist im Risiko.

By Martin Schmitt

Martin Schmitt ist ein erfahrener Autor mit einem tiefen Verständnis für die Krypto-, Blockchain- und Presale-Branche. Mit jahrelanger Erfahrung in der Branche teilt er sein umfangreiches Wissen und seine Einblicke durch seine fundierten Artikel und Analysen. Seine Leidenschaft für Innovationen und technologische Entwicklungen macht ihn zu einer angesehenen Stimme in der Szene.