Mit Kryptowährungen zahlen: Studie sieht Stablecoin-Karten als Megatrend

Tranzparenz
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Stablecoins haben 2025 ein beeindruckendes Comeback hingelegt und sich endgültig als feste Größe im Kryptomarkt etabliert. Laut Daten von rwa.xyz sind inzwischen rund 300 Milliarden US-Dollar an Stablecoins im Umlauf. Die Nutzung nimmt weltweit zu, sowohl im Handel als auch im Zahlungsverkehr. Doch der nächste große Katalysator für die Massenadoption könnte bereits bereitstehen: Stablecoin-Karten, die digitales Geld nahtlos in den Alltag bringen.

Darauf verweist jetzt eine neue Artemis-Studie.

Stablecoin-Karten: Der nächste große Umbruch im Zahlungsverkehr

Was lange als Nischenprodukt für Krypto-Enthusiasten galt, entwickelt sich rasant zu einem der dynamischsten Segmente im digitalen Zahlungsverkehr: Stablecoin- und Krypto-Karten. Eine neue, umfangreiche Analyse von Artemis zeigt, wie stark dieses Marktsegment seit 2023 gewachsen ist.

Das monatliche Zahlungsvolumen stieg laut der Studie von rund 100 Millionen US-Dollar Anfang 2023 auf über 1,5 Milliarden US-Dollar Ende 2025. Hochgerechnet entspricht das einem annualisierten Volumen von mehr als 18 Milliarden US-Dollar, bei einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 106 Prozent pro Jahr.

Stablecoins

Damit haben Krypto-Karten in nur zwei Jahren zu klassischen Peer-to-Peer-Stablecoin-Transfers aufgeschlossen, die aktuell bei rund 19 Milliarden US-Dollar Jahresvolumen liegen, allerdings im selben Zeitraum nur um fünf Prozent gewachsen sind. Die Artemis-Studie macht deutlich: Während einfache Wallet-zu-Wallet-Transfers stagnieren, verlagert sich die reale Nutzung zunehmend in Richtung Alltagszahlungen.

Das Grundprinzip ist einfach: Krypto-Karten verbinden Stablecoin- oder Kryptoguthaben mit dem bestehenden Visa- und Mastercard-Netzwerk. Für den Händler ändert sich nichts, er erhält Fiatgeld. Im Hintergrund wird das digitale Guthaben des Nutzers automatisch konvertiert.

Artemis

Visa treibt Stablecoin-Wachstum an

Noch wird der Großteil aller Transaktionen über klassische Fiat-Abwicklungsschienen abgewickelt. Doch auch die native Stablecoin-Abrechnung gewinnt an Fahrt. Visa meldete für das vierte Quartal 2025 ein annualisiertes Stablecoin-Kartenvolumen von 3,5 Milliarden US-Dollar. Dies ist ein Plus von 460 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotzdem entspricht das erst rund 19 Prozent des gesamten Krypto-Kartenvolumens.

artemis studie

Ein zentrales Ergebnis der Artemis-Studie betrifft die Marktstruktur. Zwar gibt es inzwischen jeweils über 130 Programme auf Visa und Mastercard, doch Visa kontrolliert mehr als 90 Prozent des Onchain-Volumens. Der Grund liegt in der Strategie: Visa arbeitet früh und eng mit spezialisierten Infrastrukturanbietern wie Rain oder Reap zusammen. Diese sogenannten Full-Stack-Issuer halten eine direkte Mitgliedschaft im Visa-Netzwerk und können Karten ohne zwischengeschaltete Banken ausgeben. Dadurch bündeln sie Programmmanagement, Abwicklung und Ausgabe in einer Hand – und behalten einen größeren Teil der Wertschöpfung.

Geografisch konzentriert sich die Nachfrage dort, wo Stablecoins reale Probleme lösen. Besonders auffällig sind Indien und Argentinien. In Indien flossen in den zwölf Monaten bis Juni 2025 laut Studie rund 338 Milliarden US-Dollar in den Kryptomarkt, trotz massiver steuerlicher Hürden.

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Gleichzeitig dominiert dort das Instant-Payment-System UPI bereits 83 Prozent aller digitalen Zahlungen. Die Chance für Krypto-Karten liegt hier weniger im Ersatz von Debitkarten, sondern in der Verbindung von Krypto-Guthaben mit bestehenden Zahlungsschienen. In Argentinien wiederum, wo 46,6 Prozent der Stablecoin-Nutzung auf USDC entfallen, dienen Stablecoin-Karten vor allem als Inflationsschutz und Zugang zu „digitalen Dollars“.

Auch auf der Produktseite zeigt sich eine klare Differenzierung. Neben Karten von Börsen wie Coinbase, Binance oder Gemini gewinnen Non-Custodial-Wallet-Lösungen wie MetaMask oder Phantom an Bedeutung. Besonders spannend ist, dass einige Wallets inzwischen eigene Stablecoins eingeführt haben. Phantoms CASH wuchs innerhalb weniger Monate von 25 auf rund 100 Millionen US-Dollar Umlaufmenge, während MetaMask mUSD nach einem Hoch von 100 Millionen wieder auf etwa 25 Millionen zurückfiel.

Artemis Studie

Stablecoin-Karten als Megatrend

Die zentrale These der Analyse: Nicht die direkte Akzeptanz von Stablecoins im Laden wird den Durchbruch bringen, sondern die Kombination aus global akzeptierten Karten und Stablecoins als Wertaufbewahrungs- und Abwicklungsschicht im Hintergrund. Karten liefern die Reichweite, Stablecoins die Effizienz für grenzüberschreitende Zahlungen.

Das Fazit der Analysten ist dabei ambitioniert. Stablecoin-Karten werden zum Katalysator für Wachstum bei Stablecoins:

„Wir blicken optimistisch in die Zukunft von Stablecoins und der Kryptowirtschaft im Allgemeinen. Das Zahlungsvolumen mit Stablecoins wird weiter steigen, die direkte Akzeptanz durch Händler wird zunehmen und die Infrastruktur wird sich verbessern.

Kryptokarten werden parallel zur Verbreitung von Stablecoins weiter wachsen, indem sie bestehende Händlernetzwerke nutzen und eine Brücke zwischen digitalen Vermögenswerten und dem realen Handel schlagen.

Kryptokarten sind die Infrastruktur für die nächste Phase der Verbreitung von Stablecoins.“

Wird Bitcoin Zahlungsmittel? Darauf setzt diese Layer-2

Bitcoin wurde ursprünglich nicht als reines Spekulationsobjekt oder digitales Wertaufbewahrungsmittel konzipiert, sondern als elektronisches Zahlungssystem für den Alltag. Schon im Whitepaper von Satoshi Nakamoto trägt das Netzwerk den Titel „A Peer-to-Peer Electronic Cash System“. Die Idee war, dass Menschen weltweit direkt miteinander bezahlen können, ohne Banken oder andere Vermittler. In den frühen Jahren wurde Bitcoin tatsächlich für einfache Käufe genutzt. Wer kennt nicht den Bitcoin Pizza Day, als eine einfache Pizza mit Bitcoin erworben wurde. Mit steigender Nutzung und begrenzter Blockkapazität wurden Transaktionen jedoch langsamer und teurer. Dadurch verlagerte sich der Fokus zunehmend vom Bezahlen hin zum „digitalen Gold“. Als Massen-Zahlungsmittel konnte sich Bitcoin bisher nicht durchsetzen.

Layer-2-Lösungen sollen Bitcoin nun skalieren, Transaktionen beschleunigen, Gebühren senken und alltägliche Zahlungen erstmals wirklich praktikabel machen.

Das neue Krypto-Projekt Bitcoin Hyper setzt genau dort an, wo das Bitcoin-Netzwerk seit Jahren an strukturelle Grenzen stößt: bei Geschwindigkeit, Kosten und programmierbarer Funktionalität. Über eine Layer-2-Architektur wird die Sicherheit von Bitcoin genutzt, während die eigentliche Rechenarbeit auf eine separate, deutlich leistungsfähigere Ebene ausgelagert wird. Das technische Herzstück bildet dabei die Solana Virtual Machine, die es ermöglicht, Smart Contracts mit sehr geringer Latenz und hoher Parallelisierung auszuführen.

Transaktionen werden in Rollups gebündelt und anschließend komprimiert an die Bitcoin-Basisschicht zurückgespielt. Zero-Knowledge-Proofs sorgen dafür, dass diese Abwicklung effizient verifiziert werden kann, ohne das Netzwerk mit unnötigen Daten zu belasten. Eine zentrale Rolle spielt die Canonical Bridge: Über sie lassen sich native BTC in das System übertragen und als abgesicherte HYPER-BTC im Layer-2-Ökosystem nutzen. So bleibt der Bezug zu echtem Bitcoin erhalten, während gleichzeitig schnelle und günstige Transaktionen möglich werden.

Der HYPER-Token bildet das ökonomische Rückgrat dieses Systems. Er dient nicht nur zur Bezahlung von Gebühren, sondern auch für Staking und künftig für Governance-Entscheidungen. Entwickler profitieren davon, dass sie auf die vertrauten Werkzeuge aus dem Solana-Ökosystem zurückgreifen können, etwa Rust-SDKs und etablierte APIs, und ihre Anwendungen ohne große Hürden auf Bitcoin Hyper bereitstellen.

Dass dieses Konzept auf starkes Interesse stößt, zeigt der Presale: Bereits über 30,5 Millionen US-Dollar wurden investiert. Die Roadmap sieht zunächst den Aufbau der Infrastruktur mit Bridge und ersten Anwendungen vor, später folgen Entwickler-Tools, Partnerschaften und Börsenlistings. Für Anfang 2026 ist die Einführung einer DAO geplant. Gelingt dieser Fahrplan, könnte Bitcoin Hyper einen entscheidenden Beitrag leisten, Bitcoin zum Zahlungsmittel zu machen. Noch ist der frühe Kauf von HYPER im Presale möglich, direkt im Anschluss lassen sich die Token für 39 Prozent APY staken.

Ihr Kapital ist im Risiko.

By Martin Schmitt

Martin Schmitt ist ein erfahrener Autor mit einem tiefen Verständnis für die Krypto-, Blockchain- und Presale-Branche. Mit jahrelanger Erfahrung in der Branche teilt er sein umfangreiches Wissen und seine Einblicke durch seine fundierten Artikel und Analysen. Seine Leidenschaft für Innovationen und technologische Entwicklungen macht ihn zu einer angesehenen Stimme in der Szene.