MetaMask, die bekannte Ethereum Wallet, plant noch in dieser Woche die Vorstellung eines eigenen USD-gebundenen Stablecoins namens mUSD. Der offizielle Start ist für Ende August vorgesehen.
Der Stablecoin soll wie führende Stablecoins einen 1:1-Peg zum US-Dollar halten und wird hauptsächlich durch kurzfristige US-Staatsanleihen abgesichert.
Institutionelle Partnerschaften für Vertrauen
An der Entwicklung von mUSD sind mehrere große Finanzinstitute beteiligt:
- Bridge, ein Zahlungsinfrastruktur-Anbieter im Besitz des Fintech-Giganten Stripe, übernimmt Zahlungsabwicklung und On-Chain-Integration.
- M^0, ein Protokoll zur dezentralen Stablecoin-Emission, liefert die technologische Basis.
- Blackstone, einer der größten Vermögensverwalter der Welt, ist für Verwahrung und Treasury-Management verantwortlich und bringt damit institutionelles Vertrauen ins Projekt.
Diese Allianzen sollen helfen, verschärfte regulatorische Anforderungen zu erfüllen und mUSD als nächste Generation regulierungskonformer Stablecoins zu positionieren.
BREAKING – MetaMask to launch stablecoin $mUSD this month with Stripe & Blackstone pic.twitter.com/vvdQkoEYVV
— Altcoin Daily (@AltcoinDaily) August 13, 2025
Vom Wallet zur Finanzplattform
MetaMask will mit den Reserven aus mUSD Erträge durch Investitionen in Staatsanleihen erzielen. Dies spiegelt den Branchentrend wider, dass Plattformen von einfachen Krypto Wallets zu Finanzdienstleistern mit renditestarken Produkten werden.
Kürzlich hat MetaMask seinen Fiat-Auszahlungsservice auf 10 Blockchain-Netzwerke wie Arbitrum und Base ausgeweitet, eine Infrastruktur, die die Adoption von mUSD fördern soll.
Mit über 30 Millionen Nutzern könnte MetaMask direkt mit USDT und USDC konkurrieren. Analysten sehen darin ein Zeichen für die zunehmende institutionelle Beteiligung am Kryptomarkt.
