Altcoins bleiben ein zentrales Thema im Kryptomarkt, weil sie bei erfolgreicher Entwicklung immer wieder für außergewöhnliche Renditen sorgen. Gleichzeitig hat sich das Umfeld im Jahr 2025 stark verändert. Die Zahl neuer Projekte wächst rasant, während die Auswahl anspruchsvoller wird und klassische Coinpicking-Strategien zunehmend an Grenzen stoßen. Viele Anleger fragen sich deshalb, ob die aktuellen Rahmenbedingungen überhaupt noch Raum für eine echte Altcoin-Saison lassen.
Parallel entsteht der Eindruck, dass Kapital selektiver fließt und nur noch wenige Projekte wirklich überzeugen. Der Markt ist im Jahr 2025 kompetitiver.
Ob der November eine neue Dynamik bringt oder vielmehr die Unsicherheit verstärkt, darüber herrscht Uneinigkeit. Einige Experten sehen weiter Chancen auf eine Altcoin-Saison, andere bleiben deutlich zurückhaltender.
Warum könnten die besten Altcoins jetzt noch Sinn machen?
Altcoin-Saison: Kommt sie nie wieder?
Die Diskussion um eine mögliche neue Altcoin-Saison sorgt erneut für konträre Positionen. Alejandro BTC vertritt hier eine stark skeptische Haltung: Aus seiner Sicht verhindert die schiere Menge an neu entstandenen Tokens einen breiten Kapitalzufluss. Die Zahl der Altcoins sei inzwischen so groß, dass kein Marktzyklus mehr ausreiche, um gleichzeitig signifikante Kursanstiege über das gesamte Segment hinweg auszulösen. Kapital müsse sich zwangsläufig auf wenige große Projekte verteilen, weshalb frühere Muster, breite Rallys über hunderte Coins, seiner Meinung nach nicht mehr wiederholbar seien.
„Altseason will never ever come again, because there are too many altcoins“. ❌
The top 10 coins literally account for 90% of the entire crypto market cap. The top 50 make up 98%.
Those 37+ million other coins that are supposedly „diluting“ the market mean absolutely nothing —… https://t.co/qc2SOXABk0 pic.twitter.com/79JFqdxuhp
— Chandler⚡️ (@ChandlerCharts) November 12, 2025
Der Krypto-Analyst Chandler widerspricht dieser Einschätzung deutlich und stützt seine Argumentation auf die Marktanteile. Er betont, dass die Marktdominanz der führenden Projekte weiterhin enorm ist: Die zehn größten Kryptowährungen stellen rund 90 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung, die Top 50 sogar 98 Prozent. Die Masse der Millionen kleinster Tokens spiele praktisch keine Rolle, da sie aus seiner Sicht keinen messbaren Einfluss auf die Kapitalverteilung habe. Für ihn spricht diese Konzentration dafür, dass eine Altcoin-Saison sehr wohl wieder entstehen kann, weil sie historisch stets von etablierten Projekten getragen wurde.
In November 2021 there was 477 projects above $100m mcap. Today that number is 388 (incl. stablecoins).
Why is it lower today? Some reasons that I can think of:
1) Nov 2021 was almost the top for altcoins in the last cycle. Altcoins haven’t really had a crazy run this cycle.…
— Route 2 FI (@Route2FI) November 12, 2025
Die Analyse von Route2FI zeigt ebenfalls, dass der Altcoin-Markt strukturell ein anderes Gesicht besitzt als noch vor vier Jahren. Während im November 2021 insgesamt 477 Projekte eine Marktkapitalisierung von über 100 Millionen Dollar erreichten, liegt die Zahl heute bei 388, trotz gewachsenem Gesamtmarkt. Ein Grund dafür ist laut Route2FI, dass der Altcoin-Bereich im aktuellen Zyklus keine extrem ausgeprägte Rally erlebt hat. Gleichzeitig habe sich die Landschaft hin zu Low-Float- und High-FDV-Coins verschoben, wodurch klassische Rankings nach Marktkapitalisierung verzerrt werden. Hinzu kommt eine stärkere Kapitalbündelung in wenigen großen Netzwerken wie Bitcoin, Ethereum oder Solana, wodurch kleinere Projekte schwerer skalieren.
Zudem agieren sowohl Privatanleger als auch Institutionen selektiver und bevorzugen etablierte Ökosysteme.
Trotz der strukturellen Verschiebungen im Markt bleibt eine Altcoin-Saison grundsätzlich möglich, fällt jedoch zunehmend selektiv aus. Der Altcoin-Index von CoinMarketCap notiert derzeit bei etwa 28 und signalisiert klar eine Bitcoin-dominiert Phase. In den vergangenen 30 Tagen bewegte sich der Wert nahezu durchgehend im Bereich einer Bitcoin-Saison, was fehlende Breite und Dynamik im Altcoin-Segment verdeutlicht. Dennoch zeigen einzelne Projekte, dass außergewöhnliche Renditen weiterhin erreichbar sind. Ein Beispiel liefert ZEC, das in den letzten 90 Tagen über 1.100 Prozent zulegen konnte. Solche Ausreißer bestätigen das Potenzial, verlangen jedoch deutlich präzisere Auswahl.
Krypto-Tipp: Bester Presale im November? HYPER erreicht 27 Mio. US-Dollar
Phasen dominanter Altcoin-Performance wirken dann häufig wie ein Beschleuniger für neue Projekte, da frisches Kapital verstärkt in frühe Marktsegmente fließt. Besonders Presales profitieren von dieser Entwicklung. Im November 2025 fällt ein Projekt besonders auf: Mit rund 27 Millionen US-Dollar eingesammeltem Kapital zeigt es bemerkenswerte relative Stärke. Die Rede ist natürlich von Bitcoin Hyper.
Die Entwicklung rund um Bitcoin erfährt 2025 eine neue Dynamik, da Projekte versuchen, die Funktionsbreite der ältesten Blockchain zu erweitern, ohne deren Grundprinzipien anzutasten. In diesem Umfeld positioniert sich Bitcoin Hyper mit einem klaren Anspruch: Die robuste Architektur des Bitcoin-Netzwerks soll durch eine moderne Ausführungsschicht ergänzt werden, die anspruchsvolle Anwendungen ermöglicht und die Transaktionslast von der Bitcoin-Blockchain fernhält.
Im Zentrum dieser Erweiterung steht der Einsatz der Solana Virtual Machine. Diese Technologie bringt hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit und eine belastbare Entwicklungsumgebung in das Bitcoin-Ökosystem. Protokolle, die ursprünglich für Solana entworfen wurden, lassen sich nahtlos auf der neuen Ebene einsetzen, wodurch eine Vielzahl bewährter Anwendungen unmittelbar zur Verfügung steht. So entsteht ein Umfeld, in dem Smart Contracts, DeFi-Anwendungen und komplexe Transaktionslogiken erstmals mit direktem Bitcoin-Bezug umgesetzt werden können.
Entscheidend für diese Architektur ist die Verbindung zwischen Layer 1 und Layer 2. Die Übertragung nativer Bitcoins erfolgt über eine vollständig dezentrale Lösung, die das Einbinden von Vermögenswerten auf der neuen Ausführungsschicht ermöglicht. Dort entstehen tokenisierte Abbilder der ursprünglichen Coins, die in Smart-Contract-Umgebungen genutzt werden können. Die Rückführung auf die L1 erfolgt durch einen Verbrennungsmechanismus, der das ursprüngliche Guthaben automatisch freigibt.
Der HYPER-Token bildet die ökonomische Basis der gesamten Struktur. Er deckt zentrale Funktionen wie Gebührenmodelle, Governance und Staking ab und schafft Anreize für langfristige Beteiligung. Ergo liegt aktuell die Staking-Rendite noch über 42 Prozent APY. Wer hier dabei sein möchte, könnte sich zeitnah mit der Bitcoin-L2 beschäftigen – denn morgen steigt der Preis das nächste Mal, womit erste Buchgewinne möglich werden.
Ihr Kapital ist im Risiko.

