1,5 Billiarde Dollar? Neue Krypto-Studie erwartet gigantischen Stablecoin-Boom

Tranzparenz
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Stablecoins

Stablecoins haben sich längst vom Nischenthema zum echten Product-Market-Fit im Kryptosektor entwickelt. Sie verbinden die Geschwindigkeit und Programmierbarkeit der Blockchain mit der Stabilität klassischer Fiat-Währungen. Genau das macht sie für Zahlungen, Treasury-Management, internationale Überweisungen und den digitalen Handel immer attraktiver.

Doch trotz des bereits starken Wachstums könnte die Entwicklung laut einer neuen Studie von Chainalysis noch ganz am Anfang stehen. Die Analysten zeichnen ein Szenario, in dem Stablecoins in den kommenden Jahren nicht nur weiter stark wachsen, sondern zu einer tragenden Infrastruktur des globalen Finanzsystems werden könnten – mit einem Volumen, das heutige Zahlungsnetzwerke in den Schatten stellen würde.

Chainalysis sieht gewaltiges Wachstumspotenzial bei Stablecoins

Die neue Analyse von Chainalysis setzt nicht auf rohe On-Chain-Daten, sondern auf ein bereinigtes Volumenmaß. Das ist entscheidend, weil viele Blockchain-Transaktionen durch Bot-Aktivität, Liquiditätsbewegungen oder MEV-Effekte verzerrt werden können. Stattdessen konzentriert sich die Studie auf wirtschaftlich relevante Aktivität wie Zahlungen, Settlement und Remittances.

Genau hier wird das Ausmaß der Entwicklung deutlich: Bereits 2025 sollen Stablecoins laut Chainalysis rund 28 Billionen US-Dollar an realer ökonomischer Aktivität verarbeitet haben. Bleibt allein das organische Wachstum erhalten, könnte dieses bereinigte Stablecoin-Volumen bis 2035 auf 719 Billionen US-Dollar steigen. Werden zusätzliche makroökonomische Katalysatoren eingerechnet, hält Chainalysis sogar ein Volumen von bis zu 1,5 Billiarden US-Dollar für denkbar.

Das ist eine Dimension, die weit über den heutigen Kryptomarkt hinausgeht. Chainalysis argumentiert, dass Stablecoins damit sogar das geschätzte heutige Volumen des globalen grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs übertreffen könnten.

Die Begründung liegt in klaren strukturellen Vorteilen: Stablecoins können rund um die Uhr transferiert werden, sie ermöglichen schnelle Finalität, reduzieren Intermediäre und senken Kosten in internationalen Zahlungsprozessen. Während traditionelle Zahlungsrails oft auf Korrespondenzbanken, Batch-Verarbeitung und mehrtägige Abwicklungsfenster angewiesen sind, funktionieren Stablecoin-Transaktionen deutlich direkter und software-nativer. Aus Sicht der Studie ist das nicht bloß ein Effizienzgewinn, sondern womöglich die Grundlage einer neuen Finanzinfrastruktur. Für Banken und Zahlungsdienstleister entsteht daraus ein wachsender Druck, diese Entwicklung nicht nur zu beobachten, sondern strategisch zu integrieren.

Zwei Katalysatoren könnten den Stablecoin-Boom massiv beschleunigen

Besonders spannend an der Chainalysis-Studie ist, dass sie zwei konkrete Wachstumstreiber identifiziert, die den Markt in den kommenden Jahren zusätzlich beschleunigen könnten. Der erste ist der demografische Wandel. Zwischen 2028 und 2048 dürften laut Studie rund 80 bis 100 Billionen US-Dollar von Boomern an Millennials und die Gen Z übergehen. Genau diese jüngeren Generationen gelten als deutlich kryptoaffiner.

In der Grafik zur Studie wird das unterstrichen: Während bei Gen Z und Millennials 45 Prozent Krypto-Besitz ausgewiesen werden, liegt der Wert bei Gen X und Boomern nur bei 18 Prozent. Ab etwa 2028 könnten die „crypto-nativen“ Generationen in Nordamerika und Europa zur Bevölkerungsmehrheit werden. Allein dieser Vermögenstransfer könnte laut Chainalysis bis 2035 zusätzliche 508 Billionen US-Dollar an jährlichem Stablecoin-Transaktionsvolumen erzeugen.

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Der zweite Katalysator ist die zunehmende Akzeptanz im Handel. Noch ist Bezahlen mit Stablecoins oft eine bewusste Entscheidung. Doch sobald Stablecoin-Zahlungen im Handel als Standard-Infrastruktur integriert sind, verschiebt sich das Nutzungsverhalten. Dann wird Krypto nicht mehr aktiv „benutzt“, sondern läuft im Hintergrund wie eine moderne Zahlungs-Schiene. Chainalysis hält es deshalb für realistisch, dass On-Chain-Transaktionen im Handel die Off-Chain-Transaktionen von Visa und Mastercard irgendwann zwischen 2031 und 2039 erreichen könnten. Im bullischen Szenario wäre das bereits 2031 möglich, im Basisszenario 2033, im bearischen Szenario 2039.

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Allein diese POS-Durchdringung könnte laut Studie weitere 232 Billionen US-Dollar zum jährlichen Stablecoin-Volumen bis 2035 beitragen. Der Tenor ist klar: Stablecoins entwickeln sich vom Krypto-Use-Case zur ernsthaften Konkurrenz für klassische Zahlungsnetzwerke.

Ethereum dominiert – doch Bitcoin könnte aufholen

Der Stablecoin-Markt ist aktuell klar verteilt – mit einer eindeutigen Vormachtstellung von Ethereum. Der Großteil der Stablecoin-Liquidität, insbesondere im DeFi-Bereich, läuft über das Ethereum-Ökosystem. Das liegt vor allem an der tiefen Integration in Finanzanwendungen, der hohen Sicherheit und der starken Entwicklerbasis. Direkt dahinter folgt Tron, das sich insbesondere im Bereich von internationalen Transfers und günstigen Transaktionen als wichtiger Player etabliert hat. Solana wiederum gewinnt zunehmend an Bedeutung, vor allem durch seine hohe Skalierbarkeit, niedrigen Gebühren und steigende Nutzung im Payment-Sektor.

Auffällig ist jedoch: Bitcoin spielt im Stablecoin-Markt bislang kaum eine Rolle. Der Grund dafür ist strukturell. Bitcoin wurde ursprünglich als reines Store-of-Value-System konzipiert und bietet auf Layer-1 nur begrenzte Möglichkeiten für Smart Contracts oder komplexe Finanzanwendungen. Dadurch fehlen bislang die technischen Voraussetzungen, um Stablecoins oder programmierbare Zahlungen effizient zu integrieren.

Doch genau hier könnte sich ein entscheidender Wandel anbahnen. Mit der Entwicklung von Bitcoin-Layer-2-Lösungen entsteht erstmals die Möglichkeit, zusätzliche Funktionalitäten auf Bitcoin aufzusetzen – ähnlich wie bei Ethereum. Diese Layer-2-Netzwerke könnten schnelle, günstige und programmierbare Transaktionen ermöglichen und Bitcoin damit auch für Stablecoins und DeFi-Anwendungen öffnen. Sollte sich diese Technologie durchsetzen, könnte Bitcoin langfristig Marktanteile im Zahlungssektor zurückgewinnen.

Ein spannendes Projekt in diesem Kontext ist aktuell Bitcoin Hyper. Das Projekt zeigt im Presale eine klare relative Stärke und hat bereits rund 32,5 Millionen US-Dollar eingesammelt – ein bemerkenswertes Signal, insbesondere in einem herausfordernden Marktumfeld. Das Konzept wirkt innovativ: Durch die Integration der Solana Virtual Machine (SVM) soll eine Brücke zwischen Bitcoin Layer 1 und Layer 2 geschaffen werden, kombiniert mit zk-Proofs für zusätzliche Sicherheit. Ziel ist es, die Vorteile von Bitcoin – Vertrauen und Liquidität – mit der Geschwindigkeit und Flexibilität moderner Blockchains zu verbinden.

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Zusätzlich bietet Bitcoin Hyper aktuell Staking-Renditen von bis zu 36 Prozent APY, was insbesondere für frühe Investoren attraktiv erscheint. Da der Presale fortschreitet und Preisstufen regelmäßig angepasst werden, können sich frühzeitige Einstiege potenziell bereits kurzfristig in Buchgewinnen widerspiegeln. Der schnelle Blick auf HYPER könnte sich damit im April 2026 rentieren.

Ihr Kapital ist im Risiko.

By Martin Schmitt

Martin Schmitt ist ein erfahrener Autor mit einem tiefen Verständnis für die Krypto-, Blockchain- und Presale-Branche. Mit jahrelanger Erfahrung in der Branche teilt er sein umfangreiches Wissen und seine Einblicke durch seine fundierten Artikel und Analysen. Seine Leidenschaft für Innovationen und technologische Entwicklungen macht ihn zu einer angesehenen Stimme in der Szene.