Bitcoin News: M2-Indikator gebrochen? Experte sieht Trendwende

Tranzparenz
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Bitcoin zeigt sich auch am Wochenende ohne klare Richtung. Der kurzfristige Rücksetzer unter die Marke von 100.000 US-Dollar am Freitag wurde rasch aufgekauft, aktuell pendelt der Kurs zwischen 101.000 und 102.000 US-Dollar. Insgesamt summieren sich die Verluste der vergangenen Woche auf rund acht Prozent. Entscheidend dürfte nun der nächste Wochenschlusskurs werden, der Aufschluss über das kurzfristige Momentum geben wird.

Bemerkenswert ist dabei, dass ein wichtiger Kurstreiber der vergangenen Jahre, die globale Geldmenge M2, zuletzt kaum Wirkung zeigte. Experten sprechen von einer gebrochenen Korrelation, doch ein Analyst erkennt darin nur eine mögliche Trendwende. Feiert Bitcoin also dank Liquidität bald sein Comeback?

Bitcoin und die globale Geldmenge: Bricht die alte Korrelation?

Historisch betrachtet zeigt der Bitcoin-Kurs eine enge Korrelation zur globalen Geldmenge M2, einem der wichtigsten Indikatoren für weltweite Liquidität. Die M2 misst die Summe aus Bargeld, kurzfristigen Einlagen und leicht verfügbaren Sparguthaben. Steigt dieser Wert, fließt in der Regel mehr Kapital in Risikoanlagen wie Aktien oder Kryptowährungen. Über viele Jahre spiegelte sich dieses Muster auch bei Bitcoin wider: Wenn die Geldmenge wuchs, stieg meist auch der BTC-Preis. Doch seit einigen Monaten scheint dieser Zusammenhang zu bröckeln.

Der Krypto-Stratege Jesse Eckel erklärt, dass das Problem weniger in der Menge des Geldes liege, sondern darin, wo diese Liquidität tatsächlich ankommt. Zwar steigt die globale M2 weiter an, doch die handelbare Liquidität, also jener Teil des Kapitals, der tatsächlich in Märkte fließen kann, ist rückläufig. Der Grund dafür liegt in der sogenannten TGA-Rebuild-Phase. Der „Treasury General Account“ (TGA) ist das Hauptkonto des US-Finanzministeriums bei der Federal Reserve. Wenn die Regierung nach einer Phase starker Ausgaben dieses Konto wieder auffüllt, wird Kapital aus dem Finanzsystem abgezogen und steht somit den Märkten nicht mehr zur Verfügung.

Eckel betont, dass dieser Prozess exakt mit dem Moment zusammenfiel, als die Korrelation zwischen Bitcoin und M2 abriss. Zeitgleich lief das Reverse Repo Program (RRP) aus, das Banken und Fonds zuvor mit überschüssiger Liquidität versorgt hatte.

Diese Mittel wanderten zurück in den TGA-Aufbau, wodurch der Markt an direkter Handelsliquidität verlor. Bitcoin konnte also nicht mehr proportional auf die wachsende Geldmenge reagieren, weil das neue Geld schlicht nicht „marktgängig“ war.

Zudem verweist der Analyst darauf, dass Krypto-Assets, insbesondere Altcoins, weniger auf den absoluten Stand von M2 reagieren, sondern stärker auf das Momentum der Liquidität, also die Geschwindigkeit, mit der Geld ins System fließt oder abfließt. Genau dieses Momentum sei aktuell schwach.

Sobald die handelbare Liquidität wieder steigt und das Momentum zunimmt, dürfte auch die alte Korrelation zwischen M2 und Bitcoin zurückkehren. Den nächsten großen Schub erwartet er um das Jahr 2026,möglicherweise der Auftakt zu einem neuen, fünfjährigen Krypto-Zyklus.

Schließlich gibt es bullische Argumente.  Zuletzt nahm die globale Geldmenge M2 so stark zu wie seit der Pandemie nicht mehr. Nach den Berechnungen des folgenden Analysten lag sie schon im Oktober bei rund 137 Billionen US-Dollar, verglichen mit etwa 129 Billionen vor nur sechs Monaten.

Diese massive Ausweitung zeigt, dass die Liquidität weltweit zunimmt. Während Gold bereits positiv reagiert hat, bleibt Bitcoin bislang zurück. Myers erinnert daran, dass sich ein ähnliches Muster bereits 2020 zeigte, bevor BTC in den folgenden Monaten um das Sechsfache stieg.

Laut Daten des Kobeissi Letter ist die weltweite Geldmenge im September um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und hat mit 142 Billionen US-Dollar einen Rekordwert erreicht. Seit Jahresbeginn liegt das Plus bereits bei 9,1 Prozent, angetrieben vor allem durch China und die USA. Seit dem Jahr 2000 ist die globale Geldmenge um 446 Prozent gewachsen. China stellt inzwischen mit 47 Billionen US-Dollar den größten Anteil, gefolgt von der EU und den USA mit jeweils rund 16 Prozent.

Bitcoin Alternative: Mehr Nutzen dank L2? HYPER über 26,5 Mio. $

Immer mehr Entwickler und Investoren erkennen inzwischen das Potenzial von L2. Dann wäre Bitcoin eben nicht ausschließlich von der Liquidität abhängig, sondern auch Profiteur einer steigenden Adoption von L2-Lösungen. Die Nachfrage richtet sich zunehmend auf Lösungen, die dem Bitcoin-Netzwerk mehr Funktionalität verleihen als den reinen Store-of-Value-Aspekt. Genau hier setzt die Layer-2-Technologie an: Sie verleiht der Bitcoin-Blockchain eine neue Dimension, indem sie Anwendungen, Transaktionen und Smart-Contract-Funktionen ermöglicht, ohne die Sicherheit der ursprünglichen Architektur zu beeinträchtigen.

Während viele Altcoins aktuell unter Druck geraten, halten sich nur wenige Assets stabil, darunter Bitcoin Hyper (HYPER). Das Projekt etabliert sich als eines der neueren Konzepte, das die Funktionalität von Bitcoin selbst erweitern möchte. Mit über 26,5 Millionen US-Dollar im Presale ist die relative Stärke offensichtlich.

Im Kern verfolgt Bitcoin Hyper ein ehrgeiziges Ziel: die Transformation von Bitcoin von einem reinen Wertspeicher hin zu einer Plattform für dezentrale Anwendungen. Anstatt das Grundgerüst der Bitcoin-Blockchain zu verändern, setzt das Projekt auf eine eigenständige Layer-2-Architektur, die Transaktionen in Millisekunden ermöglicht und zugleich neue Anwendungsbereiche erschließt. Dadurch könnte Bitcoin Hyper zu einer Schnittstelle zwischen Sicherheit, Geschwindigkeit und Programmierbarkeit werden. All das sind Eigenschaften, die bislang vor allem Ethereum und Solana dominierten.

Eine entscheidende Innovation ist die Integration der Solana Virtual Machine (SVM). Entwickler können ihre bestehenden Solana-basierten Protokolle ohne umfangreiche Anpassungen auf Bitcoin Hyper portieren. Das senkt Kosten, reduziert Entwicklungszeiten und sorgt für ein nahtloses Zusammenspiel beider Ökosysteme. Die Kombination aus Solanas Effizienz und Bitcoins Stabilität schafft damit ein Umfeld, das für dezentrale Anwendungen spannend ist. Zudem bildet die sogenannte canonical bridge die Basis. Sie erlaubt, native Bitcoin-Bestände sicher in Wrapped-BTC zu konvertieren und diese in der Layer-2-Umgebung zu nutzen.

Der Erfolg spiegelt sich in den Zahlen wider: Fast 26,5 Millionen US-Dollar wurden bereits im Presale eingesammelt. Der native HYPER-Token spielt dabei eine zentrale Rolle, da er für Netzwerkgebühren, Governance-Abstimmungen und Staking eingesetzt wird. Das Staking bringt aktuell noch eine Rendite von 44 Prozent APY. Der HYPER-Token kann direkt über die offizielle Website von Bitcoin Hyper erworben werden. Nach dem Verbinden der Wallet lässt sich mit ETH, SOL, BNB, USDT, USDC oder per Kreditkarte investieren.

Ihr Kapital ist im Risiko.

By Martin Schmitt

Martin Schmitt ist ein erfahrener Autor mit einem tiefen Verständnis für die Krypto-, Blockchain- und Presale-Branche. Mit jahrelanger Erfahrung in der Branche teilt er sein umfangreiches Wissen und seine Einblicke durch seine fundierten Artikel und Analysen. Seine Leidenschaft für Innovationen und technologische Entwicklungen macht ihn zu einer angesehenen Stimme in der Szene.