Der Kryptomarkt zeigt sich zum Wochenende hin leicht erholt. Bitcoin behauptet sich über 111.000 US-Dollar und legte in den vergangenen sieben Tagen rund 4,5 Prozent zu, womit sich die Leitwährung etwas von ihren jüngsten Verlaufstiefs lösen konnte. Trotz dieser Stabilisierung fehlt es bislang an klarer bullischer Dynamik. Einige Analysten halten das Zyklus-Top bereits für erreicht, beim bisherigen Allzeithoch von etwa 125.000 US-Dollar. Andere Analysten verweisen jedoch auf mehrere Indikatoren, die für eine Fortsetzung des Bullenmarkts sprechen.
Warum der Bitcoin-Bullenmarkt laut Jeff Park weitergeht
In einem Gespräch mit Anthony Pompliano legte Jeff Park, CIO und Partner bei Pro Cap BTC, dar, warum seiner Ansicht nach der Bitcoin-Bullenmarkt bei weitem nicht beendet ist. Drei zentrale Argumente gebe es dafür.
Zunächst hebt Park den tiefgreifenden Strukturwandel durch institutionelle und private Beteiligung hervor. Mit der Einführung von Spot-Bitcoin-ETFs entstand erstmals ein institutioneller Boden. Investoren in Rentenkonten oder IRAs können sich in Bitcoin positionieren, Limit-Orders bei z. B. 70 000 US-Dollar oder 80 000 US-Dollar liegen bereit. Gleichzeitig fließen große Bitcoin-Bestände von Walen direkt in die ETFs. Diese neue Kapital-Basis verleiht dem Markt laut Park eine nachhaltige Stütze.
Der zweite Hebel betrifft das klassische Vier-Jahres-Halving-Zyklus-Narrativ, das laut Park inzwischen obsolet ist. Die Angebotsseite schrumpft, Block-Rewards und neue Token-Emissionen nehmen ab, während die Nachfrageseite stark wächst. Gleichzeitig geht der historische Verkaufsdruck der Miner zurück. Dies sei ein Faktor, der früher erhebliche Volatilität erzeugte. Das Zusammenspiel einer abnehmenden Versorgung mit anhaltend hoher Nachfrage verstärkt die bullische Dynamik.
Drittens nimmt Park das Momentum, das Preisverhalten und das Drawdown-Management in den Blick. In den vergangenen Monaten seien Rücksetzer schnell aufgefangen worden. Der etablierte Käuferboden, steigende Kostenbasis im Netzwerk und zunehmendes FOMO-Verhalten würden neue Supportlevel schaffen.
Diese drei Argumente, institutioneller Strukturwandel, verändertes Angebot-Nachfrage-Gefüge und starkes Momentum, führen zu einer klaren Schlussfolgerung für den Analysten: Der Bitcoin-Bullenmarkt ist weit davon entfernt, sein Ende erreicht zu haben.
Abschwächender Verkaufsdruck stärkt Bullenmarkt: Was kommt jetzt?
Doch auch kurzfristig könnte der Bitcoin-Markt das Schlimmste überstanden haben. Die Metrik Bitcoin Percent Supply in Profit (30D Change) misst, wie stark sich der Anteil der im Gewinn befindlichen Coins im Vergleich zum Vormonat verändert. Ein Rückgang deutet darauf hin, dass viele Anleger Gewinne realisieren oder Verluste ausgleichen, typischerweise ein Zeichen für kurzfristigen Verkaufsdruck.
Bitcoin Percent Supply in Profit (30D change) rose from −12% -> −6% sellers are weakening, the dip is being bought. In fact, the share of coins in profit is still lower than a month ago, but the decline is now shallower – the negative momentum has eased. pic.twitter.com/IXyg9KQeSl
— Axel 💎🙌 Adler Jr (@AxelAdlerJr) October 25, 2025
Aktuell ist dieser Rückgang von −12 auf −6 Prozent gestiegen, was auf eine deutliche Abschwächung der Abwärtsdynamik hindeutet. Zwar liegt der Anteil der profitablen Coins weiterhin unter dem Niveau des Vormonats, doch das Tempo des Rückgangs nimmt spürbar ab. Dies bedeutet, dass Verkäufer nachlassen und Käufer zunehmend Rücksetzer aufkaufen.
Historisch betrachtet signalisiert eine solche Stabilisierung oft das Ende einer Korrekturphase.
Aus charttechnischer Sicht bleiben die Zonen bei 104.000 und 106.000 US-Dollar entscheidende Unterstützungen, die den aktuellen Aufwärtstrend absichern. Solange Bitcoin darüber notiert, bleibt das technische Bild intakt. Aktuell handelt die Kryptowährung bei etwa 111.000 US-Dollar. Für eine klare bullische Fortsetzung wäre ein Ausbruch über 112.000 US-Dollar ein erstes Signal. Gelingt anschließend der Anstieg über 116.000 US-Dollar, würde dies charttechnisch eine erneute Bestätigung des laufenden Bullenmarkts liefern.
Bitcoin Alternative: Neuer Bullenmarkt dank L2? HYPER explodiert immer weiter
Ein weiteres zentrales Argument für einen anhaltenden Bitcoin-Bullenmarkt ist die wachsende Akzeptanz von Bitcoin-Layer-2-Lösungen. Diese Technologien erweitern das Netzwerk um Funktionen wie Smart Contracts, DeFi-Anwendungen und schnelle Transaktionen, ohne die Sicherheit des Hauptnetzwerks zu gefährden. Dadurch steigt der Nutzen von Bitcoin deutlich über seine Rolle als Wertspeicher hinaus. Da die Nutzung dieser Layer-2-Systeme stets auf native BTC angewiesen ist, entsteht zusätzliche Nachfrage nach Bitcoin. Dies ist ein struktureller Treiber für den Bitcoin-Bullenmarkt.
Die nächste Expansionsphase im Bitcoin-Ökosystem könnte damit auch technologisch ausgelöst werden. Mit der zunehmenden Verbreitung von Layer-2-Lösungen entsteht ein Fundament, das Bitcoin weit über seine bisherige Rolle als Wertspeicher hinausführt. Immer mehr Momentum baut aktuell eine neue L2 auf: Bitcoin Hyper.
Das Vorhaben präsentiert sich als ambitionierte Layer-2-Initiative, die den Grundstein für ein multifunktionales Netzwerk legen möchte. Im laufenden Presale wurden bereits rund 25 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das Ziel ist es, Bitcoin mit moderner Smart-Contract-Funktionalität zu verbinden, um neue Anwendungen auf sicherer Infrastruktur zu ermöglichen. Dabei kombiniert Bitcoin Hyper die Stabilität der Bitcoin-Blockchain mit der Effizienz der Solana-Technologie.
Kern der Architektur ist die Solana Virtual Machine (SVM), um bestehende Anwendungen aus dem Solana-Ökosystem nahezu unverändert in das Bitcoin-Umfeld zu integrieren. Über eine Canonical Bridge werden echte BTC auf der Haupt-Blockchain hinterlegt und als HYPER-BTC auf der Layer-2-Ebene nutzbar gemacht. Nutzer profitieren so von Transaktionsgeschwindigkeiten und Gebührenstrukturen, die mit Solana vergleichbar sind, ohne die Sicherheitsvorteile von Bitcoin aufzugeben. Entwickler können bestehende Anwendungen unkompliziert migrieren. Damit soll schnell ein wachsendes Ökosystem entstehen.
Der HYPER-Token ist derzeit im Presale erhältlich und kann über die offizielle Website mit SOL, ETH, BNB, USDT, USDC oder Kreditkarte erworben werden. Frühe Käufer sichern sich attraktive Einstiegskurse und bis zu 48 Prozent jährliche Staking-Rendite. Bereits heute steigt der Preis das nächste Mal, sodass für erste Buchgewinne etwas Eile geboten scheint.
Ihr Kapital ist im Risiko.

