Nach Iran-Krieg: Jetzt könnte Bitcoin wieder Aktien angreifen

Tranzparenz
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Bitcoin, Börsencharts und Server symbolisieren die Entwicklung von Krypto-Aktien im Jahr 2025

Bitcoin hat sich heute wieder etwas erholt und notiert über 64.000 US-Dollar. Zwischenzeitlich gelang sogar der Sprung über 65.000 US-Dollar, was kurzfristig für etwas Entspannung sorgt. Dennoch bleibt die Lage fragil: Auf Wochensicht bewegt sich BTC eher seitwärts, hält sich aber weiter über den Tiefs bei rund 60.000 US-Dollar.

Der übergeordnete Bärenmarkt ist damit noch nicht beendet. Rund 50 Prozent unter dem Allzeithoch bleibt der Abwärtstrend intakt. Doch nach dem Iran-Krieg könnte sich die relative Schwäche zu Aktien wieder verringern. Genau hier setzt nun die neue Einschätzung von Grayscale an.

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Grayscale: Bitcoin könnte Aktien wieder einholen, wenn die Fed nicht nachlegt

Grayscale sieht Bitcoin aktuell in einer spannenden Ausgangslage. Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar haben sich US-Aktien deutlich besser entwickelt als Bitcoin und Gold. Laut der Analyse von Zach Pandl, Head of Research bei Grayscale, liegen US-Aktien seitdem rund 9 Prozent im Plus. Bitcoin kommt im gleichen Zeitraum nur auf etwa minus 1 Prozent, während Gold sogar rund 20 Prozent verloren hat. Genau diese Divergenz ist im Chart gut erkennbar: Der S&P 500 konnte sich stabil nach oben arbeiten, während Bitcoin nach einem starken Zwischenhoch deutlich zurückfiel und Gold kontinuierlich schwächer tendierte.

Der zentrale Punkt in der Grayscale-Analyse ist die Geldpolitik. Denn Bitcoin und Gold gelten beide als nicht verzinsliche monetäre Assets. Wenn die Märkte höhere Zinsen erwarten, steigt die Opportunitätskosten-Frage: Anleger können dann mit Fiat-Währungen oder Staatsanleihen wieder attraktivere reale Renditen erzielen. Das belastet typischerweise Vermögenswerte, die keinen laufenden Zinsertrag abwerfen.

Genau dies habe laut Grayscale zuletzt Bitcoin und Gold ausgebremst. Seit Beginn des Iran-Kriegs seien die Erwartungen an den Fed-Leitzins auf Sicht von einem Jahr um rund 60 Basispunkte gestiegen. Zudem halte etwa die Hälfte der Fed-Offiziellen Zinserhöhungen im Jahr 2026 für möglich.

Grayscale widerspricht dieser Markterwartung jedoch. Das Basisszenario des Research-Teams lautet, dass die Fed von weiteren Zinserhöhungen absieht. Sollte sich diese Einschätzung bestätigen, könnte der Druck auf Bitcoin nachlassen. Denn wenn Zinserhöhungen weniger wahrscheinlich werden, sinken auch die Opportunitätskosten für Bitcoin. Dann könnte Kapital wieder stärker in knappe monetäre Assets fließen. In diesem Szenario hätte Bitcoin laut Grayscale Potenzial, den Rückstand gegenüber Aktien aufzuholen.
Interessant ist auch, wie Grayscale Bitcoin im Portfolio einordnet. Bitcoin sei nicht nur ein knappes digitales Gut und langfristiger Wertspeicher, sondern zugleich ein liquides Investment in das Wachstum der Kryptoindustrie. Damit ähnelt Bitcoin aus Sicht von Grayscale sowohl Gold als auch Wachstumsaktien, ohne vollständig mit einem der beiden Assets identisch zu sein. Genau diese Doppelfunktion macht Bitcoin für Portfolios besonders interessant.

bitcoin

Kurzfristig bleibt der Chart zwar angeschlagen. Der starke Rückgang seit Mai zeigt, dass Anleger weiter vorsichtig bleiben. Doch aus relativer Sicht könnte Bitcoin nun attraktiver erscheinen: Aktien sind bereits deutlich gelaufen, Gold wurde stark verkauft und Bitcoin notiert trotz leichter Erholung noch klar unter früheren Niveaus.

Sollte die Fed tatsächlich nicht weiter straffen, könnte Bitcoin wieder stärker als Nachzügler-Trade gespielt werden. Für Grayscale ist genau das der entscheidende Punkt: Nicht der Bärenmarkt ist automatisch vorbei, aber das Makro-Setup könnte sich wieder zugunsten von Bitcoin drehen.

Neue Kurstreiber denkbar: Bitcoin-Layer-2 rücken in den Fokus

Neben der makroökonomischen Ausgangslage könnten für Bitcoin auch neue strukturelle Kurstreiber entstehen. Denn wenn BTC langfristig nicht nur als digitaler Wertspeicher, sondern stärker als produktive Basis für Anwendungen genutzt wird, könnte zusätzliche Nachfrage entstehen. Genau hier setzen Bitcoin-Layer-2-Lösungen an. Sie wollen die Sicherheit und Liquidität von Bitcoin mit schnelleren Transaktionen, niedrigeren Gebühren und DeFi-Anwendungen verbinden. Das wäre logisch bullish: Je mehr Kapital im Bitcoin-Ökosystem aktiv genutzt werden kann, desto größer wird potenziell auch der Nutzen von BTC selbst.

Ein Projekt, das in diesem Umfeld besonders auffällt, ist Bitcoin Hyper. Laut verfügbaren Projekt- und Marktangaben positioniert sich Bitcoin Hyper als Bitcoin-Layer-2 mit Solana-Virtual-Machine-Architektur. Die Idee: Bitcoin soll weiter als sicherer Settlement-Layer dienen, während Anwendungen, Zahlungen und DeFi-Funktionen auf einer schnelleren Ausführungsschicht laufen. Technisch setzt das Projekt auf ein Bridge-Modell, bei dem BTC auf der Bitcoin-Hauptchain gesperrt und entsprechende Assets auf der Layer-2 nutzbar gemacht werden. Zero-Knowledge-Elemente sollen dabei helfen, Übertragungen zwischen Layer 1 und Layer 2 effizienter und überprüfbar zu gestalten.

hyper

Gerade im aktuellen Bärenmarkt ist die relative Stärke auffällig. Während viele Altcoins stark unter Druck stehen, soll der Bitcoin-Hyper-Presale bereits rund 33 Millionen US-Dollar erreicht haben. Auch das Staking mit aktuell rund 36 Prozent APY sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit, wobei solche Renditen natürlich projektspezifisch und nicht risikofrei sind. Dennoch zeigt das Momentum, dass Anleger weiterhin nach BTC-nahen Narrativen suchen.

Bitcoin Hyper verbindet dabei zwei starke Ideen: die Knappheit und Markenstärke von Bitcoin mit der Geschwindigkeit und Entwicklerfreundlichkeit, die man sonst eher mit Solana verbindet. Damit bleibt Bitcoin Hyper ein hochspekulatives Presale-Projekt, aber zugleich ein Beispiel dafür, wie neue Nachfrage im Bitcoin-Ökosystem entstehen könnte.

Ihr Kapital ist im Risiko.

By Martin Schmitt

Martin Schmitt ist ein erfahrener Autor mit einem tiefen Verständnis für die Krypto-, Blockchain- und Presale-Branche. Mit jahrelanger Erfahrung in der Branche teilt er sein umfangreiches Wissen und seine Einblicke durch seine fundierten Artikel und Analysen. Seine Leidenschaft für Innovationen und technologische Entwicklungen macht ihn zu einer angesehenen Stimme in der Szene.