Revolut geht den nächsten Schritt: Bank-Lizenz in den USA geplant

Tranzparenz
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Der Kryptosektor erlebt in diesen Tagen gleich mehrere regulatorische Meilensteine. Kraken erhielt für seine Banktochter Kraken Financial einen Federal-Reserve-Master-Account – laut Unternehmen als erste Digital-Asset-Bank mit direktem Zugang zur US-Zahlungsinfrastruktur.

In den USA legte zudem zerohash mit einem Antrag auf eine OCC National Trust Bank Charter nach, um Custody-, Stablecoin- und Digital-Asset-Services unter einem bundesweiten Rahmen auszubauen.

Nun folgt mit Revolut das nächste Schwergewicht: Das Fintech hat einen US-Bankantrag gestellt. Zusammengenommen zeigt das, wie stark sich Krypto und klassische Finanzinfrastruktur derzeit annähern – und warum das Narrativ institutioneller Adoption neue Nahrung erhält.

Revolut beantragt US-Banklizenz und forciert die Expansion

Revolut hat am 5. März 2026 offiziell einen Antrag auf eine US-Banklizenz eingereicht und parallel Cetin Duransoy zum neuen US-CEO ernannt. Ziel ist es, das Geschäft in den Vereinigten Staaten deutlich auszubauen und sich weniger stark auf Partnerbanken zu stützen. Mit einer eigenen Zulassung könnte Revolut in den USA künftig Einlagen, Kredite, Kreditkarten und weitere Bankdienstleistungen direkter anbieten, sofern die zuständigen Behörden zustimmen.

So will das Unternehmen im Zuge der Expansion in den kommenden drei bis fünf Jahren rund 500 Millionen US-Dollar in den US-Markt investieren. Revolut zählt inzwischen rund 70 Millionen Kundinnen und Kunden weltweit, davon etwa eine Million in den USA. Der Schritt ist strategisch bemerkenswert, weil der US-Markt für ausländische Fintechs als schwierig gilt. Gerade deshalb wird der Antrag als Signal gewertet, dass Revolut die nächste Wachstumsphase konsequent über regulierte Finanzinfrastruktur spielen will.

Auch Krypto bleibt bei Revolut ein wichtiger Bestandteil der Strategie

Für Kryptoanleger ist vor allem spannend, dass Revolut seine Ambitionen nicht nur im klassischen Banking, sondern auch im Digital-Asset-Bereich vorantreibt. Erst Ende Februar wurde bekannt, dass Revolut zu den vier Firmen gehört, die von der britischen Finanzaufsicht FCA für deren Stablecoin-Regulatory-Sandbox ausgewählt wurden.

In diesem Rahmen soll ein an das britische Pfund gekoppelter Token unter kontrollierten Bedingungen getestet werden. Die FCA betonte, dass das Programm reale Stablecoin-Anwendungen mit Schutzmechanismen erproben soll, um die künftige Regulierung praxistauglich auszugestalten.

Das passt zu Revoluts breiterer Positionierung: Das Unternehmen bietet bereits seit Jahren Krypto-Handel an und signalisiert nun, dass digitale Vermögenswerte und tokenisierte Zahlungsformen ein relevanter Baustein des eigenen Ökosystems bleiben. Damit ist Revolut nicht nur ein Fintech mit Bankambitionen, sondern zunehmend auch ein Akteur an der Schnittstelle von Zahlungsverkehr, Stablecoins und digitaler Finanzmarktinfrastruktur.

Institutionelle Dynamik stützt das Narrativ: Bullischer Blick auf Bitcoin Hyper

Wenn Unternehmen wie Kraken, zerohash und Revolut regulatorisch aufrüsten, stärkt das vor allem ein Narrativ: Krypto rückt tiefer in die etablierte Finanzwelt vor. Für den Markt bedeutet das nicht automatisch sofort steigende Kurse, doch es verbessert das Umfeld für neue Kapitalzuflüsse und erhöht die Aufmerksamkeit für Projekte, die von technologischer Innovation leben.

Genau hier rücken spekulative Nebenwerte und Presales wieder stärker in den Fokus. Ein Projekt, das in diesem Kontext häufig genannt wird, ist Bitcoin Hyper. Das Vorhaben will auf eine Bitcoin-Layer-2 setzen, die mit der Solana Virtual Machine arbeitet und über eine Bridge sowie ZK-Proofs die Verbindung zur Bitcoin-Layer-1 herstellen soll.

bitcoin hyper

Aus Sicht spekulativer Anleger ist vor allem die relative Stärke im Presale interessant: Trotz eines selektiven Marktumfelds wurde zuletzt weiter Kapital eingesammelt, was auf anhaltendes Interesse aus der Community hindeutet. Hinzu kommt das Staking-Modell, das aktuell mit rund 37 Prozent APY beworben wird.

Ihr Kapital ist im Risiko.

By Martin Schmitt

Martin Schmitt ist ein erfahrener Autor mit einem tiefen Verständnis für die Krypto-, Blockchain- und Presale-Branche. Mit jahrelanger Erfahrung in der Branche teilt er sein umfangreiches Wissen und seine Einblicke durch seine fundierten Artikel und Analysen. Seine Leidenschaft für Innovationen und technologische Entwicklungen macht ihn zu einer angesehenen Stimme in der Szene.