{"id":9166,"date":"2026-04-06T16:57:40","date_gmt":"2026-04-06T16:57:40","guid":{"rendered":"https:\/\/icobench.com\/de\/?p=9166"},"modified":"2026-04-06T16:57:40","modified_gmt":"2026-04-06T16:57:40","slug":"googles-quanten-durchbruch-bitcoin-schluessel-in-9-minuten-geknackt-bmic-bietet-schutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/icobench.com\/de\/news\/googles-quanten-durchbruch-bitcoin-schluessel-in-9-minuten-geknackt-bmic-bietet-schutz\/","title":{"rendered":"Googles Quanten-Durchbruch: Bitcoin-Schl\u00fcssel in 9 Minuten geknackt \u2013 BMIC bietet Schutz"},"content":{"rendered":"

Google hat Alarm geschlagen. Das Unternehmen hat bedeutende Fortschritte ver\u00f6ffentlicht, die zeigen, wie Kryptow\u00e4hrungen mit Quantencomputern angegriffen werden k\u00f6nnten. Die Kurzfassung: Die aktuelle Kryptografie ist nicht mehr sicher<\/strong>. Mempool-Angriffe sind real. Die Branche muss auf Post-Quantum-Technologie umstellen \u2013 und zwar jetzt.<\/p>\n

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Der kritischste Punkt: Bisher ging man davon aus, dass Quantenangriffe Monate dauern w\u00fcrden. Das h\u00e4tte bedeutet, dass Transaktionen weitgehend sicher bleiben und nur ein Teil von Bitcoin gef\u00e4hrdet ist. Doch diese Annahme wurde nun widerlegt. Ein Quantencomputer k\u00f6nnte private Schl\u00fcssel in nur neun Minuten knacken<\/strong>. Die durchschnittliche Blockzeit von Bitcoin liegt bei etwa zehn Minuten. Damit werden Mempool-Angriffe pl\u00f6tzlich realistisch.<\/p>\n<\/div><\/div>\n

Googles Team ver\u00f6ffentlichte neue Sch\u00e4tzungen f\u00fcr die ben\u00f6tigten Ressourcen: etwa 1.200 bis 1.450 logische Qubits, je nach Architektur. Das entspricht einer Verbesserung um den Faktor zehn im Vergleich zu bisherigen Modellen. Damit verlieren bisherige Sicherheitsannahmen ihre Grundlage.<\/p>\n

So kritisch ist die Situation, dass Google die zugrunde liegenden Quanten-Schaltkreise nicht ver\u00f6ffentlicht<\/strong>. Das ist das erste Mal, dass so etwas im Bereich der Quantenforschung geschieht. Blockchains werden inzwischen als potenzielle Sicherheitsl\u00fccke betrachtet, die aktiv ausgenutzt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n

Was ist konkret passiert?<\/span><\/h2>\n

Die Analyse wurde unter anderem von Project Eleven aufgegriffen. Dabei wurde festgestellt, dass rund 6,7 Millionen Bitcoin potenziell anf\u00e4llig f\u00fcr sogenannte \u201eat-rest\u201c-Angriffe sind. <\/strong><\/p>\n

Davon befinden sich etwa 1,7 Millionen Bitcoin in P2PK-Skripten \u2013 darunter auch Mining-Belohnungen aus der fr\u00fchen Bitcoin-\u00c4ra \u2013 deren \u00f6ffentliche Schl\u00fcssel dauerhaft auf der Blockchain sichtbar sind. Das ist keine Panikmache eines Start-ups. Das sind reale Einsch\u00e4tzungen eines Technologiekonzerns.<\/p>\n

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\ud83d\udea8 Google has sounded the quantum alarm \ud83d\udea8<\/p>\n

Today, they released groundbreaking progress towards breaking crypto using a quantum computer.<\/p>\n

TLDR \u2013 Existing cryptography is dead. Mempool attacks are real. We must migrate to post-quantum now.<\/p>\n

Thread \ud83e\uddf5 pic.twitter.com\/PQoS72kJfp<\/a><\/p>\n

\u2014 Project Eleven (@projecteleven) March 31, 2026<\/a><\/p><\/blockquote>\n