{"id":7774,"date":"2025-12-23T04:09:15","date_gmt":"2025-12-23T04:09:15","guid":{"rendered":"https:\/\/icobench.com\/de\/?p=7774"},"modified":"2025-12-23T04:09:15","modified_gmt":"2025-12-23T04:09:15","slug":"japans-geldpolitik-schockt-anleihen-krypto-anleger-bleiben-optimistisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/icobench.com\/de\/news\/japans-geldpolitik-schockt-anleihen-krypto-anleger-bleiben-optimistisch\/","title":{"rendered":"Japans Geldpolitik schockt Anleihen \u2013 Krypto-Anleger bleiben optimistisch"},"content":{"rendered":"
Am heutigen Handelstag ist die Rendite 10-j\u00e4hriger japanischer Staatsanleihen am Tokioter Rentenmarkt zeitweise auf 2,1 Prozent<\/strong> gestiegen. Damit wurde der h\u00f6chste Stand seit Februar 1999 erreicht. Marktbeobachter f\u00fchren den Anstieg vor allem auf die j\u00fcngste Leitzinserh\u00f6hung der Bank of Japan vom 19. des Monats zur\u00fcck. Die Entwicklung k\u00f6nnte auch in S\u00fcdkorea und anderen asiatischen M\u00e4rkten zus\u00e4tzlichen Aufw\u00e4rtsdruck auf die Anleiherenditen ausl\u00f6sen.<\/p>\n Gleichzeitig setzt sich die Schw\u00e4che des japanischen Yen fort, w\u00e4hrend der Kryptomarkt, angef\u00fchrt von Bitcoin, deutliche Kursgewinne verzeichnete.<\/p>\n Die Rendite der als langfristiger Referenzwert geltenden 10-j\u00e4hrigen japanischen Staatsanleihe stieg zwischenzeitlich auf 2,1 Prozent. Ein derartiges Niveau wurde zuletzt vor mehr als 26 Jahren erreicht. Trotz der Zinserh\u00f6hung bleibt der Yen unter Druck, was die Spekulationen n\u00e4hrt, dass die japanische Notenbank das Tempo weiterer Zinsschritte beschleunigen k\u00f6nnte.<\/p>\n Zwar versuchte der japanische Finanzstaatssekret\u00e4r Atsushi Mimura mit verbalen Interventionen die Abwertung der W\u00e4hrung zu bremsen, doch der Markt lie\u00df sich davon kaum beeindrucken.<\/p>\n Die Bank of Japan<\/a> hatte den Leitzins am 19. von rund 0,5 Prozent auf etwa 0,75 Prozent angehoben. Ziel ist es, den langfristigen Folgen der expansiven Geldpolitik aus der Zeit der Abenomics entgegenzuwirken, die zu einer anhaltenden Yen-Abwertung und steigender Inflation gef\u00fchrt hatte.<\/p>\n Mit der Zinserh\u00f6hung w\u00e4chst zugleich die Sorge vor einer m\u00f6glichen Aufl\u00f6sung des sogenannten Yen-Carry-Trades. Dabei leihen sich Investoren Kapital zu niedrigen Zinsen in Japan und investieren es in h\u00f6her verzinste Anlagen im Ausland. Steigende Zinsen erh\u00f6hen die R\u00fcckzahlungskosten und k\u00f6nnten Anleger dazu zwingen, gehebelte Positionen abzubauen, was Druck auf Aktien- und Kryptom\u00e4rkte aus\u00fcben kann. Bereits nach der Zinserh\u00f6hung im Juli waren asiatische Aktienm\u00e4rkte sp\u00fcrbar unter Druck geraten.<\/p>\n BREAKING: Japan's 10Y Government Bond Yield surges to a record 2.10%, now up +100 basis points in 2025.<\/p>\n Just as you think Japan's situation can't get worse, it gets even worse. pic.twitter.com\/EkWvc9HnR4<\/a><\/p>\n \u2014 The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) December 22, 2025<\/a><\/p><\/blockquote>\nYen-Schw\u00e4che trotz Zinsschritt verst\u00e4rkt Markterwartungen<\/span><\/h2>\n
Zinserh\u00f6hung in Japan sch\u00fcrt Sorgen um den Yen-Carry-Trade<\/span><\/h2>\n
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