{"id":6828,"date":"2025-11-19T07:49:48","date_gmt":"2025-11-19T07:49:48","guid":{"rendered":"https:\/\/icobench.com\/de\/?p=6828"},"modified":"2025-11-19T07:55:43","modified_gmt":"2025-11-19T07:55:43","slug":"mastercard-vereinfacht-krypto-transaktionen-pseudonyme-ersetzen-wallet-adressen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/icobench.com\/de\/news\/mastercard-vereinfacht-krypto-transaktionen-pseudonyme-ersetzen-wallet-adressen\/","title":{"rendered":"Mastercard vereinfacht Krypto-Transaktionen: Pseudonyme ersetzen Wallet-Adressen"},"content":{"rendered":"
Fehler bei der Eingabe von Krypto-Adressen<\/strong> geh\u00f6ren zu den gr\u00f6\u00dften H\u00fcrden f\u00fcr die breite Nutzung digitaler Verm\u00f6genswerte. Lange alphanumerische Wallet-Adressen<\/strong> f\u00fchren immer wieder zu Verlusten, w\u00e4hrend Betr\u00fcger gezielt von der Unsicherheit vieler Nutzer profitieren. Mastercard<\/strong> will dieses Problem nun angehen \u2013 mithilfe eines Systems, das traditionelle Krypto-Adressen durch leicht merkbare Pseudonyme<\/strong> ersetzt. Daf\u00fcr arbeitet das Unternehmen mit Polygon<\/strong> und dem Zahlungsdienstleister Mercuryo<\/strong> zusammen.<\/p>\n Das Ziel: Ein nutzerfreundlicheres System, in dem Krypto-Transaktionen<\/strong> einfacher, sicherer und weniger fehleranf\u00e4llig durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Polygon<\/a> \u00fcbernimmt dabei die Verkn\u00fcpfung der Pseudonyme mit On-Chain-Adressen, w\u00e4hrend Mercuryo<\/strong> f\u00fcr die Verarbeitung der Zahlungen an Self-Custody-Wallets<\/strong> verantwortlich ist.<\/p>\n Indem Mastercard<\/strong> die langen, schwer lesbaren Adressen aus dem Prozess entfernt, sollen Transaktionen nicht nur bequemer, sondern auch zuverl\u00e4ssiger werden \u2013 sowohl f\u00fcr Institutionen als auch f\u00fcr Privatanwender. Zudem k\u00f6nnten Angriffe wie sogenanntes \u201eAddress Poisoning\u201c<\/strong> deutlich an Effektivit\u00e4t verlieren.<\/p>\n Ein zentraler Bestandteil der Initiative ist die verpflichtende Identit\u00e4tspr\u00fcfung aller Pseudonyme<\/strong> mittels KYC<\/strong>-Verfahren. Nutzer, die das System verwenden m\u00f6chten, m\u00fcssen daf\u00fcr eine Mastercard Crypto Credential-ID<\/strong> anlegen. Der Dienst ist kostenlos und steht derzeit in rund 30 L\u00e4ndern zur Verf\u00fcgung, darunter die USA, Frankreich, Belgien und die Schweiz.<\/p>\n https:\/\/twitter.com\/0xPolygon\/status\/1990721720978976958<\/a><\/p>\n Die Idee ist nicht neu: Projekte wie der Ethereum Name Service (ENS)<\/strong> verfolgen seit Jahren einen \u00e4hnlichen Ansatz, wenn auch beschr\u00e4nkt auf die Ethereum-Blockchain<\/a>. Die L\u00f6sung von Mastercard<\/strong> zielt hingegen auf ein breiteres Web3<\/strong>-\u00d6kosystem.<\/p>\n Gleichzeitig st\u00f6\u00dft das System auf Skepsis \u2013 vor allem bei Nutzern, die Wert auf Anonymit\u00e4t<\/strong> legen. Zwar bietet die Zuordnung eines Pseudonyms<\/strong> klare Vorteile, doch die verpflichtende KYC<\/strong>-Pr\u00fcfung k\u00f6nnte viele von der Nutzung abhalten. Hinzu kommt, dass das Pseudonym an den Dienst Mercuryo<\/strong> gebunden ist: Der Verlust oder die Deaktivierung des Kontos h\u00e4tte auch den Verlust des Pseudonyms zur Folge. Das gilt ebenso f\u00fcr den Soulbound Token<\/strong>, ein nicht \u00fcbertragbarer NFT, der die Identit\u00e4t und Zertifizierung gem\u00e4\u00df den Standards von Mastercard<\/strong> best\u00e4tigt.<\/p>\nWeniger Fehler, mehr Sicherheit<\/span><\/h3>\n
Kompatibilit\u00e4t und Kritikpunkte<\/span><\/h3>\n