{"id":4411,"date":"2025-09-01T07:32:38","date_gmt":"2025-09-01T07:32:38","guid":{"rendered":"https:\/\/icobench.com\/de\/?p=4411"},"modified":"2025-09-01T07:33:34","modified_gmt":"2025-09-01T07:33:34","slug":"banken-statt-blockchain-fincen-enthuellt-wahres-ausmass-der-geldwaesche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/icobench.com\/de\/news\/banken-statt-blockchain-fincen-enthuellt-wahres-ausmass-der-geldwaesche\/","title":{"rendered":"Banken statt Blockchain? FinCEN enth\u00fcllt wahres Ausma\u00df der Geldw\u00e4sche"},"content":{"rendered":"
Die US-Finanzaufsicht FinCEN<\/a> hat einen brisanten Bericht vorgelegt, der das Ausma\u00df internationaler Geldw\u00e4schenetzwerke offenlegt. Zwischen 2020 und 2024 sollen rund 312 Milliarden US-Dollar<\/strong> \u00fcber das US-Bankensystem verschoben worden sein. Nach Angaben der Beh\u00f6rde waren daran chinesische Staatsangeh\u00f6rige und mexikanische Drogenkartelle beteiligt. Grundlage der Enth\u00fcllung sind mehr als 137.000 Verdachtsmeldungen aus Banken.<\/p>\n Die Geldfl\u00fcsse folgten dabei einem klaren Muster: Erl\u00f6se aus Drogengesch\u00e4ften wurden \u00fcber US-Konten eingeschleust, in Mexiko in Pesos umgetauscht und sp\u00e4ter nach China transferiert. Mehrere Medienberichte stellen auch einen Zusammenhang zur Opioid-Krise<\/strong> in den USA her. Banken wurden aufgefordert, ihre Kontrollsysteme zu versch\u00e4rfen und grenz\u00fcberschreitende \u00dcberweisungen sowie Bargeldeinzahlungen genauer zu \u00fcberwachen.<\/p>\n Trotz dieser gigantischen Summen liegt die \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit h\u00e4ufig auf der Kryptobranche<\/strong>. Zwar gibt es auch dort illegale Aktivit\u00e4ten, doch die Dimensionen unterscheiden sich massiv. Laut den Vereinten Nationen bel\u00e4uft sich das weltweite Geldw\u00e4schevolumen auf 800 Milliarden bis 2.000 Milliarden US-Dollar j\u00e4hrlich<\/strong>, gr\u00f6\u00dftenteils \u00fcber Banken. Im Vergleich dazu zeigen Daten des Analyseunternehmens Chainalysis<\/strong>, dass 2024 lediglich rund 40,9 Milliarden US-Dollar auf Wallets mit illegalen Aktivit\u00e4ten entfielen.<\/p>\n Die Diskrepanz verdeutlicht, dass Kryptow\u00e4hrungen<\/a> zwar reguliert werden m\u00fcssen, aber nicht den Hauptteil des Problems darstellen. Die FinCEN-Daten zeigen eindeutig, dass die gr\u00f6\u00dften Risiken im traditionellen Bankensystem liegen.<\/p>\n .@FinCENnews<\/a> is raising the alarm on Chinese money laundering networks, which pose a significant threat to the U.S. financial system.<\/p>\n \u2014 Treasury Department (@USTreasury) August 28, 2025<\/a><\/p><\/blockquote>\nBanken im Fokus, Krypto als S\u00fcndenbock<\/span><\/h2>\n
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